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“Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein”

“Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein!”

Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Glaubenssatz nochmal bei mir meldet. Hat er aber.
Hier sind die Affirmationen mit denen ich ihm begegnet bin:

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein!
Auch wenn ich glaube, dass ich es nicht verdient habe, glücklich zu sein
liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz oder so gut ich kann

Auch wenn ich glaube, dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein,
verzeihe ich mir und anderen,
so gut ich jetzt kann

Ein Teil von mir denk ich soll leiden
Vielleicht weil ich anderen Menschen Leid verursacht habe
Vielleicht wegen etwas das ich getan oder unterlassen habe

Ein Teil von mir denkt ich habe es nicht verdient glücklich zu sein
Vielleicht weil Menschen, die ich liebe, nicht glücklich sind
Vielleicht glaube ich geliebten Menschen so näher sein zu können.
Vielleicht möchte ich dadurch Gerechtigkeit erreichen.
Vielleicht möchte ich dadurch altes Unrecht wieder gut machen, einen Ausgleich bewirken.

Auch wenn ein Teil von mir diesem Irrtum unterliegt,
dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein,
liebe und akzeptiere und ehre ich mich voll und ganz (oder so gut ich jetzt kann)

Ich vergebe mir
und ich vergebe allen, die zu diesem Irrtum beigetragen haben.

Je besser es mir geht,
umso mehr gutes kann ich in der Welt bewirken
umso mehr Unrecht kann ich durch Gutes ausgleichen.

Ich erlaube mir glücklich zu sein
um mit meinem Glück andere zu inspirieren und zu heilen
Ich erlaube mir glücklich zu sein
um meinen Lieben ein Vorbild sein zu können.

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein –
So ein Schwachsinn!

Glück ist mein Geburtsrecht.
Niemand kann es mir nehmen.

Ich verzeihe mir meinen Irrtum
und ich verzeihe all denen die zu diesem Irrtum beigetragen haben.

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein?
Ich darf glücklich sein.
Ohne irgendwas dafür zu tun.
Glück ist mein Geburtsrecht.

Ich erlaube mir glücklich zu sein.
Ich finde glückliche Wege Liebe und Gerechtigkeit zu leben.

Ich bin glücklich.

4 Schritte um eine negative Erfahrung mit anderen Menschen zu überwinden

  1. Man gibt dem anderen die Schuld
  2. Man gibt sich selbst die Schuld
  3. Man findet Verständnis und Mitgefühl für sich
  4. Man findet Verständnis und Mitgefühl für den anderen

Ich weiß ja nicht, wie es dir gegangen ist, aber ich hab als Kind oft gehört, wenn ich von einem Erlebnis berichten wollte: „Das musst du verstehen. Der hat es nicht böse gemeint. Der ist halt so.“ ohne Verständnis dafür zu bekommen wie es mir selbst geht. Dieses Muster bewirkte bei die unbewusste Überzeugung, dass wenn ich mich verletzt, wütend oder traurig über jemand anderen fühle, dass mit mir etwas nicht stimmt … weil den anderen muss ich ja verstehen.

Wenn einem etwas schlimmes widerfährt, kann es passieren, dass man die Verbindung zu sich selbst verliert. Man ist außer sich. Fassungslos. Die meist gut gemeinen Ratschläge und Reaktionen, die darauf abzielen, einem sofort in das Mitgefühl zum anderen zu kommen verstärken leider den Zustand des „außer sich Seins“ nur noch.

Obwohl ich bald mal bemerkte, dass mir Reaktionen, alla „Das musst du verstehen. Der ist halt so weil, ..“ noch wütender machen, habe ich selber auch so reagiert, wenn mir jemand von seiner Wut auf jemand anderen berichtet. Ich begann das Verhalten des anderen zu rechtfertigen. Was den Menschen nur weiter davon weg bringt wie es ihm selbst damit geht.

Erst wenn man mit sich selbst, seinen Gefühlen und Bedürfnissen in Kontakt ist, kann beginnen die Situation zu verarbeiten und Möglichkeiten finden, die unerfüllten Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn man sich als Kind z.B. oft hilflos gegenüber den Eltern oder Lehrern gefühlt hat, und es keinen Ausweg aus der Situation gab, so ist es normal Erfahrungen und die Gefühle dazu, zu verdrängen.

Diese Gefühle schlummern dann in einem und man wird man immer wieder Situationen in sein leben ziehen, die diese Gefühle wach rufen. Bei den meisten Menschen, die ich kenne, inklusive mir selbst, ist die erste Reaktionen, sich über die Person zu ärgern, die die Gefühle wach gerufen hat (also Schritt 1). Einige geben sich auch gleich selbst die Schuld (hätte ich nicht, dann …).

Erst wenn man sich jedoch für die eigenen Gefühle, die unter der Wut stecken einlässt, die Verantwortung dafür übernimmt und sich liebevoll um sein wütendes, trotziges, verängstigtes, verletztes inneres Kind kümmert, kann sich das Muster, dass sonst immer wieder die gleichen Erfahrungen ins Leben zieht, lösen.

Und erst wenn man Mitgefühl für sich selbst und seine Unzulänglichkeiten hat, kann man auch echtes Mitgefühl für den anderen Aufbringen.

Diese geführte Meditation hilft auf sehr sanfte weise dabei mit der Ursprünglichen Situation in Kontakt zu kommen und die Muster aufzulösen.

Ich bin schön – Artikel im News


Nur wer sich selbst mag, wirkt auf andere attraktiv

Im aktuellen News gibt es einen ausführlichen Artikel zum Thema Selbstliebe für den auch ich interviewed wurde. (ab Seite 70)

News Selbstliebe

Hier gibt’s denn ganzen Artikel: Liebe dich selbst

Hier ist das Interview, das Frau Luise Walchshofer in den Artikel eingearbeitet hat

Was heißt schon Glück

Oft denken Menschen, all ihre Probleme wären gelöst, wenn sie nur einen äußeren Makel wie ihr Gewicht oder eine vielleicht zu große Nase korrigieren (lassen). Doch das ist ein Trugschluss, weiß Gerlinde Felber, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation: „Es gibt Studien darüber, wie glücklich oder unglücklich Menschen nach einem Lotto-Sechser oder nach einem Unfall, der eine Querschnittlähmung zur Folge hatte, sind. Sechs Monate nach dem jeweiligen Ereignis waren die Menschen wieder so glücklich oder unglücklich wie zuvor. Wenn ich nur etwas im Außen ändere, dann hat das nur eine sehr kurzfristige Auswirkung auf mein Wohlbefinden – dass ich mir zum Beispiel meine lange Nase operieren habe lassen, die mich so gestört hat.“

Veränderungsprozesse könnten dagegen schon etwas bewirken. „Wenn ich zum Beispiel abnehmen möchte und dafür viel Sport mache, dann kann sich über die Bewegung schon das Selbstwertgefühl verändern. Aber das liegt mehr am neuen Körpergefühl als am neuen Gewicht“, sagt Felber.

Mit einem Erfolgstagebuch zu mehr Selbstwert

Gerlinde Felber rät Selbstzweiflern, ein „Erfolgstagebuch“ zu führen. „Darin schreibt man jeden Tag mindestens drei Erfolgserlebnisse auf, Dinge, die einem gelungen sind. Dafür ist auch nichts zu klein. Weiters schreibt man drei Dinge auf, über die man sich gefreut hat und für die man dankbar ist, auch dafür ist nichts zu klein. Etwa: Ich bin in einem Geschäft freundlich begrüßt worden. Der dritte Punkt ist, aufzuschreiben, wie man das Leben eines anderen Menschen bereichert hat: Ich habe jemandem dem Weg zum Bahnhof erklärt oder einem Bettler zwei Euro gegeben.“ Die Methode dient dazu, sich vor Augen zu führen, dass man trotz seines vermeintlichen Makels kein ganz miserables Leben hat.

„Wir machen oft hundert Dinge am Tag gut, sehen aber nur die eine Sache, bei der wir gepatzt haben. Es geht darum, wo man seine Aufmerksamkeit hinlenkt: auf das Glück oder das Unglück.“

Hier gibt’s denn ganzen Artikel: Liebe dich selbst

 

Wann darf ich anfangen mich selbst zu lieben?

Viel zu viele Menschen steigen täglich auf die Waage um die Waage zu fragen: „Darf ich mich lieben? Darf ich stolz auf mich sein?“. So als ob eine bestimmte Zahl auf der Waage ihnen die Erlaubnis geben müsste, sich selbst anzunehmen und zu lieben.

Waage_lieben_dürfen

Was hält dich davon ab, dich so zu lieben wie du bist?

Manche Antworten: „Dann hätte ich ja keine Motivation mehr.“ Verzeih mir den Ausdruck: So ein Unsinn! Etwas anzunehmen, so wie es ist, bedeutet doch nicht aufzugeben, nach etwas besseren zu streben. Sich selbst anzunehmen, sich selbst zu lieben, bedeutet das Ende des Kampfes mit sich selbst.

Wie viel Energie verwendest du jetzt, um dich selbst fertig zu machen und abzulehnen? Stell dir vor du hättest all diese Energie für deine Ziele und Wünsche zur Verfügung!

Die Waage kann dir nicht sagen, ob du liebenswürdig bist.
Du bist liebenswürdig!
Wann fängst du an, dir zu erlauben, es zu spüren?
Wann fängst du an, dir zu erlauben, dich zu lieben?