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So wünschte ich mir den richtigen Partner – Die Kraft der Gegenseitigkeit

Lange Zeit zog ich nur Menschen an, wo zwar eine starke Anziehungskraft bestand, aber sehr bald klar war, dass dies keine Zukunft hat.
Es war sehr anstrengend diese Beziehungen wieder zu lösen. Obwohl ich mich sehr bemühte, dass es für beide Seiten so schmerzlos wie möglich war, ist es mir nicht immer gut gelungen.

Ich hatte ziemlich genaue Vorstellungen was für Werte und Interessen ein Partner mit mir teilen sollte, Vorstellungen wie ich eine Beziehung führen möchte und Wünsche über gemeinsame Lebensziele.

Wann immer ich mir all diese Wünsche bewusst machte, hatte ich so das Gefühl: „Ach je, diese Kombination gibt es ja gar nicht und selbst wenn es sie gibt: was sollte so ein toller Mensch von mir wollen.“

Vor ein paar Monaten sprach ich eine Freundin darauf an und sie gab mir einen sehr einfachen und sehr einleuchtenden Tipp, den ich jetzt gerne mit dir teile.

Sie erzählte mir dass sie früher auch konkrete Vorstellungen hatte, jedoch all diese los lies und durch die folgenden Wünsche und Affirmationen ersetzte. Sie konzentrierte sich darauf was sie sich wünschte und das dies auf Gegenseitigkeit beruhte.

Ein Partner, der mich liebt und den ich liebe.
Ein Partner, von dem ich begeistert bin und der von mir begeistert ist.
Ein Partner, der sich bei mir geborgen fühlt und bei dem ich mich geborgen fühle.
Ein Partner, dem Sex mit mir und mir Sex mit ihm Spaß macht.
Ein Partner, der mich respektiert und den ich respektiere.
Ein Partner, von dem ich immer wieder aufs neue positiv überrascht bin und der von mir immer wieder aufs neue positiv überrascht ist.

Wenige Wochen nachdem ich diese Sätze für mich formulierte, lernte ich bei einem Gemeinschaftsessen einen Mann kennen, der sich auch für Acro-Yoga interessierte.
Als wir Nummern tauschten um uns zum Yoga zu treffen wäre ich nie auf die Idee gekommen, das dieser Mensch mich nun grinsend beim Schreiben dieses Artikel unterstützt.

Der Trick ist Affirmationen zu formulieren, die in dir das Gefühl
„Ja! Das geht! Das ist schön!“
auslösen.

Funktioniert auch für Geschäftspartner*Innen und Kolleg*Innen 🙂

Max und ich beim AcroYoga (Floating Pashi)
Max und ich beim AcroYoga

 

“Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein”

“Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein!”

Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Glaubenssatz nochmal bei mir meldet. Hat er aber.
Hier sind die Affirmationen mit denen ich ihm begegnet bin:

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein!
Auch wenn ich glaube, dass ich es nicht verdient habe, glücklich zu sein
liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz oder so gut ich kann

Auch wenn ich glaube, dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein,
verzeihe ich mir und anderen,
so gut ich jetzt kann

Ein Teil von mir denk ich soll leiden
Vielleicht weil ich anderen Menschen Leid verursacht habe
Vielleicht wegen etwas das ich getan oder unterlassen habe

Ein Teil von mir denkt ich habe es nicht verdient glücklich zu sein
Vielleicht weil Menschen, die ich liebe, nicht glücklich sind
Vielleicht glaube ich geliebten Menschen so näher sein zu können.
Vielleicht möchte ich dadurch Gerechtigkeit erreichen.
Vielleicht möchte ich dadurch altes Unrecht wieder gut machen, einen Ausgleich bewirken.

Auch wenn ein Teil von mir diesem Irrtum unterliegt,
dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein,
liebe und akzeptiere und ehre ich mich voll und ganz (oder so gut ich jetzt kann)

Ich vergebe mir
und ich vergebe allen, die zu diesem Irrtum beigetragen haben.

Je besser es mir geht,
umso mehr gutes kann ich in der Welt bewirken
umso mehr Unrecht kann ich durch Gutes ausgleichen.

Ich erlaube mir glücklich zu sein
um mit meinem Glück andere zu inspirieren und zu heilen
Ich erlaube mir glücklich zu sein
um meinen Lieben ein Vorbild sein zu können.

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein –
So ein Schwachsinn!

Glück ist mein Geburtsrecht.
Niemand kann es mir nehmen.

Ich verzeihe mir meinen Irrtum
und ich verzeihe all denen die zu diesem Irrtum beigetragen haben.

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein?
Ich darf glücklich sein.
Ohne irgendwas dafür zu tun.
Glück ist mein Geburtsrecht.

Ich erlaube mir glücklich zu sein.
Ich finde glückliche Wege Liebe und Gerechtigkeit zu leben.

Ich bin glücklich.

Lösen des “Ich leide” Musters

Diese Affirmationen sind dazu da, sich die Wirkungsweise des „ich leide“-Musters bewusst zu machen und unterstützen das Muster auf zu lösen. Dadurch öffnet sich eine Tür um aus der Opferrolle auszusteigen und gesündere Strategien zu finden.

Am bester wirken sie, wenn du dabei EFT-Akupressurpunkte, wie den Dünndarmpunkt auf deiner Handkante, klopfst und die Affirmationen laut aussprichst. Wenn ein Satz für dich nicht stimmig ist, dann ersetze ihn durch einen, der sich für dich richtig anfühlt.

Die Affirmationen und Glaubenssätze, auf die eingegangen wird, stehen unter dem Video. Ich wünsche dir gutes Loslassen und viel Erfolg.

Wenn ich merke, dass ich etwas richtig gut kann, dann gibt mir das ein so ein warmes, freudiges Gefühl. Es ist ein gutes Gefühl etwas so richtig gut zu können.
Eines der Dinge, die ich richtig gut kann, ist leiden.

Auch wenn da dieses Leid ist
in mir und um mich herum
wähle ich mich zu akzeptieren und zu lieben
so gut ich jetzt kann

Auch wenn ich dieses Leid fühle
entscheide ich mich zu akzeptieren, zu lieben, und zu ehren
auf allen Ebenen, so gut ich kann.

Sehr gut leide ich mit Dingen, die schon lange passiert sind. Ich leide darunter, in dem ich mich immer wieder auf eine Art und Weise daran erinnere, die das Leid neu lebendig macht.

All dieses Leid, das früher einmal geschehen ist

Ich leide auch sehr gut in dem ich mir vorstelle, was in der Zukunft eventuell passieren könnte, wogegen ich dann gar nichts tun kann.

All dieses Leid, das ich mir vorstelle, dass irgendwann einmal vielleicht irgendwo geschehen könne.

Und da ist da noch das Leid der anderen. Das Leid von Familienmitgliedern, von Freunden, von Bekannten, von Menschen, die ich gar nicht kenne und das der Tiere.

All dieses Leid der Anderen

Ich leide mit ihnen, in dem ich mir vorstelle, wie sehr sie doch unter ihrer Situation leiden müssten. Vielleicht leiden sie wirklich, vielleicht auch nicht.

Ich nutze meine Fantasie, um mir vorzustellen, wie sehr sie doch leiden müssten. So erschaffe ich mir das Leid, das ich in ihrer Situation empfinden würde.

Mitleid ist auf andere projiziertes Leid.

Ich kann sehr gut leiden
Und wenn ich schon nicht leide, dann bin ich beleidigt

Ein Teil von mir denkt, das es richtig ist dieses Leid zu fühlen
Ein Teil von mir denkt, dass es so sein muss.

Nicht etwa weil ich dumm oder schlecht bin.
Ich übernahm dieses Muster, ohne es zu kennen.
Ich übernahm dieses Muster, ohne zu wissen wofür es gut ist.

Möglicherweise möchte dieser Teil von mir durch Leiden etwas gut machen, für das ich mich verantwortlich fühle.

Ich erlaube mir, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen, in dem ich bei mir anfange und wähle, dass ich mich gut fühle.

Ich erlaube mir, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen, in dem ich bei mir anfange und wähle, dass ich mich gut fühle.

Möglicherweise glaubt dieser Teil, er könne andere vom Leiden befreien, in dem er selbst leidet.

Auch wenn dieser Teil das glaubte, wähle ich mich voll und ganz zu akzeptieren, zu lieben und zu ehren … und jeden der auf irgendeine Weise irgendwie damit zu tun haben könne

Ich erlaube mir das Leid auf der Welt zu verringern, in dem ich anfange mich gut zu fühlen und das Geschenk des Leben genieße.

Möglicherweise glaubt dieser Teil von mir, er wird durch sein Leiden heilig oder er glaubt, er wird dafür im Jenseits belohnt.

Ich erlaube mir das Geschenk des Lebens zu genießen und mich am Leben mit all seinen Facetten zu erfreuen.

Möglicherweise glaubt dieser Teil ohne Leid gibt es keine Weiterentwicklung.
Ich erlaube mir mit Freude und Neugier zu lernen.

Auch wenn ich noch etwas Leid fühle
entscheide ich mich dafür mich zu akzeptieren und zu lieben

Auch wenn ich mir dieses Leid zum größten Teil selbst erschuf,
entscheide ich mich dafür mich zu akzeptieren, zu lieben und zu ehren auf allen Ebenen, so gut wie ich kann.

Ich öffne mich für die Möglichkeit, das Leben meiner Mitmenschen durch mein Wohlbefinden und meine Lebensfreude zu bereichern.

Ich öffne mich dafür, mehr Frieden und Liebe zu empfinden

Ich öffne mich dafür, das Schicksal meiner Mitmenschen bei ihnen zu lassen und stattdessen mein eigenes Leben mit Wohlwollen und Freude zu leben.

Ich lösche das Muster leiden zu müssen aus all meinen Zellen.

Ich lösche das Muster zu leiden aus meiner gesamten Vergangenheit

Ich entferne das Muster zu Leiden und seine aller tiefste Ursache aus Körper, Geist und Seele

Ich erlaube mir Frieden zu fühlen.
Ich erlaube mir auf der aller tiefsten Ebene zu heilen in Körper, Geist und Seele.

Nimm einen tiefen Atemzug!
Trinke ausreichend stilles Wasser oder Tee, um dein Heilungsprozess zu unterstützen.

Alles Gute!

Affirmationen zum Loslassen bei Trauma, emotionalen Schmerz, Trennung

Hier sind einige Affirmationen, die dich unterstützen schmerzhafte Erfahrungen zu überwinden und dich vom Schmerz zu befreien. Sie sind teilweise eine Übersetzung aus dem Englischen von Brat Yates zu diesem Thema.
Du kannst sie dir einfach anhören oder laut aussprechen. Die stärkste Wirkung haben sie, wenn du dabei EFT-Akupressurpunkte, wie z.B. deine Handkante, klopfst und sie laut aussprichst. Wenn der Wortlaut oder einzelne Aussagen für dich nicht stimmig sind, fühle dich frei, die Worte,  so zu verändern, wie es für dich passt.  Der vollständige Text steht unter dem Video.
Diese Affirmationen sind nicht als Ersatz für eine Therapie gedacht, sondern begleiten dich in deinen Prozessen.

Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Wohlbefinden

Auch wenn ich diese Erfahrung gemacht habe
wähle ich mich zu lieben und zu akzeptieren
Auch wenn mir das passiert ist
wähle ich, dass ich mich liebe und ehre
Ich habe diese Erfahrung gemacht
und sie war sehr schmerzhaft

und auch wenn ich noch immer viel von diesem Schmerz in mir trage,
wähle ich mich zu lieben, ehren und zu achten
und ich wähle mir tief und vollständig zu vergeben

und ich wähle – so gut ich kann –
auch jeden der zu diesen Schmerzen beigetragen hat
zu lieben, ehren und achten
und so gut ich kann zu vergeben,
weil ich für mich die Freiheit wähle.

Das was geschehen ist,
diese schmerzhafte Erinnerung
all diesen Schmerz den ich gefühlt habe
all diesen Schmerz den ich noch in mir trage
ich wähle den Schmerz zu bereinigen
Ich wähle den Schmerz zu löschen
Ich habe ein Recht den Schmerz zu löschen
Ich schulde es niemand,
diesen Schmerz weiter mir mir herum zu tragen.

Ein Teil von mir denkt vielleicht, dass ich diesen Schmerz nicht löschen darf
Vielleicht denkt dieser Teil, ich müsse mich selbst bestrafen,
Vielleicht denkt dieser Teil, ich könnte die Verursacher damit bestrafen,
Vielleicht denkt dieser Teil auch,  es wäre gerecht oder irgendwie heilig zu leiden.

Die Wahrheit ist, dass die Welt durch meinen Schmerz nicht gerechter wird
Ich kann nicht genug leiden um vergangenes Unrecht gut zu machen
Ich kann nicht genug leiden, um Liebe, Mitgefühl und Trost zu erzwingen
Ich kann nicht genug leiden, damit es irgend jemanden besser geht

Vielleicht denkt dieser Teil,  ich muss leiden, um geliebt und gesehen zu werden
Vielleicht denkt dieser Teil, ich muss leiden, um Mitgefühl und Trost zu erfahren
Vielleicht denkt dieser Teil, ich muss leiden, damit es nie wieder passiert.
Vielleicht denkt er, ich muss leiden, um mich zu schützen.

Welche Gründe dieser Teil von mir auch immer hat,
sie beruhen auf einem Missverständnis.

Ich habe genug gelitten.
Ich habe den Schmerz mit mir lange genug herum getragen.
Der Schmerz heilt weder mich noch die Welt
und ich finde bessere Wege um mich zu schützen.

Ich erlaube mir den Schmerz gehen zu lassen.
Ich lasse diesen Schmerz los,
ich lösche ihn aus alle meinen Zellen in der Gegenwart
und meiner gesamten Vergangenheit.

Ich erlaube mir die Angst gehen zu lassen.
Ich lasse die Angst los,
ich lösche sie aus alle meinen Zellen in der Gegenwart
und ich lösche sie aus meiner gesamten Vergangenheit.

Ich erlaube mir die Wut und den Hass gehen zu lassen.
Ich lasse die Wut und den Hass los.
ich lösche sie aus alle meinen Zellen in der Gegenwart und
und ich lösche sie aus meiner gesamten Vergangenheit.

Ich erlaube mir zu heilen.
Ich erlaube mir Liebe, Mitgefühl und Vergebung zu erfahren.
Ich erlaube mir zu heilen.
Ich heile Körper, Geist und Seele.