Alle Beiträge von Gerlinde Felber

In wessen Angelegenheiten befindest du dich?

Laut Byron Katie gibt es nur drei Arten von Angelegenheiten. Meine Angelegenheiten, deine Angelegenheit und Gottes Angelegenheiten.

  • Meine Angelegenheit ist was ich fühle, sage, denke und tue. Egal was ein andere getan oder nicht getan hat, es ist meine Angelegenheit wie ich darauf reagiere und damit umgehe.
  • Deine Angelegenheit ist was du fühlst, sagst, denkst tust oder auch nicht tust.
  • Gottes Angelegenheiten sind all das, worauf niemand direkten Einfluss hat.

Sehr viel mentaler und emotionaler Stress entsteht dadurch sich geistig in den Angelegenheiten anderer zu befinden.

Wessen Angelegenheit ist die Depression deines Sohnes?
Wessen Angelegenheit ist es, wie du damit umgehst?
Wessen Angelegenheit ist das Wetter?

Diese einfache Unterscheidung wessen Angelegenheit es ist, worüber du dir den Kopf zerbrichst, bringt sehr viel Klarheit über deinen eigenen Handlungsspielraum.

Hilfe bei körperlichen Schmerzen mit berührenden Affirmationen

Diese Affirmationen unterstützen dich, deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und dir die Ursachen für deine Schmerzen bewusst zu machen. So öffnet sich eine Tür für mehr Gesundheit und Freude in deinem Leben.

Am bester wirken die Affirmationen, wenn du dabei EFT-Akupressurpunkte, wie den Dünndarmpunkt auf deiner Handkante, klopfst und die Affirmationen laut aussprichst. Wenn ein Satz für dich nicht stimmig ist, dann ersetze ihn durch einen, der sich für dich richtig anfühlt.

Die Affirmationen und Glaubenssätze, auf die eingegangen wird, stehen unter dem Video. Ich wünsche dir gutes Loslassen und viel Erfolg.


Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Wohlbefinden.

Ich öffne mich für die Erfahrung
mich dauerhaft wohl zu fühlen.

Ich wähle, dass ich mich jetzt so gut wie möglich fühle.
Ich erlaube mir, dass jeden Tag mehr Wohlbefinden möglich ist.

Ich wähle, dass ich mich liebe und akzeptiere,
auch wenn das einem Teil von mir noch widerstrebt.

Ich wähle, dass ich mich liebe und akzeptiere,
so gut ich jetzt kann und jeden Tag mehr und mehr.

Ich wähle, dass ich mich gut fühle.
Auch dann, wenn ich keinen Grund dafür sehe.

Ich wähle, dass ich mich liebe.
Ich wähle, dass ich mir vergebe.
Ich wähle, dass ich mich achte.
Ich wähle, dass ich mich ehre.

Strahlende Gesundheit und Wohlbefinden sind mein Geburtsrecht.

Gibt es vielleicht Gründe, warum ich nicht gesund sein möchte?

Gibt es etwas, dass ich nicht tun möchte?
Befreien mich die Schmerzen von einer Verpflichtung?
Gibt es einen Ort, wo ich nicht hin gehen möchte?

Brauche ich eine Ärztin oder einen Arzt,
damit ich einen Zettel bekomme, auf dem steht,
dass ich nicht muss.

Motivieren mich die Schmerzen etwas zu verbessern oder zu lernen?
Glaube ich vielleicht, dass die Schmerzen ein gerechter Ausgleich
für etwas sind, dass ich getan oder unterlassen habe?
Bringen mir die Schmerzen Mitgefühl oder Aufmerksamkeit?

Sind mir die körperlichen Schmerzen vielleicht lieber
als die seelischen, auf die sie mich aufmerksam machen wollen?

Was es auch ist:

Ich öffne mich für das Bewusstsein,
dass ich die Freiheit der Wahl habe.

Ich muss diese Schmerzen nicht haben
um zu erreichen was mir wichtig ist.
Ich verabschiede mich von all den Gründen,
von denen ich dachte, sie zwingen mich,
dass ich diese Schmerzen haben muss.

Ich erlaube mir gesund zu erreichen,
was mir wichtig ist.

Ich erlaube mir freudvollere Wege zu finden,
die mir und auch anderen mehr Glück ermöglichen.

Ich wähle, dass es wahr ist, wenn ich sage:
“Ich fühle mich gut!”
Ich wähle, dass es wahr ist, wenn ich sage:
“Ich fühle mich wohl!”
Ich wähle, dass es wahr ist, wenn ich sage:
“Es geht mir großartig!”

Ich fühle mich gut!
Ich fühle mich wohl!
Es geht mir großartig!

Ich liebe und akzeptiere mich tief und vollständig!
Ich vergebe mir tief und vollständig!
Und auch jeden anderen der irgendetwas diesen Schmerzen zu tun hat.
(so gut ich jetzt kann)

Ich bereinige jeden Zweifel darüber.
Ich bereinige und lösche alle Gründe,
warum ich mich nicht großartig fühlen sollte.

Das Ausmaß in dem ich nicht gesund bin,
entspricht dem Ausmaß meines Widerstandes gegen Gesundheit.

Ich bereinige diesen Widerstand.

Ich lasse die körperlichen Symptome los
in dem ich ihnen Raum gebe, sich zu verabschieden.

Ich lasse die Schmerzen und Beschwerden los
in dem ich ihnen Raum gebe, sich zu transformieren.

Ich lasse die Blockaden los,
in dem ich ihnen Raum gebe, sich zu lösen.

Ich lasse alles Unbehagen los.

Ich erlaube mir gesündere Strategien zu finden.

Ich finde bessere Wege um auf meine Bedürfnisse aufmerksam zu werden.
Ich finde bessere Wege um auf meine Bedürfnisse aufmerksam zu machen.
Ich finde bessere Wege um meine Bedürfnisse zu erfüllen.

Strahlende Gesundheit und Wohlbefinden sind mein Geburtsrecht.

Ich entlasse all die Schmerzen und Beschwerden
aus jeder Faser meines Wesens.

Ich entlasse die alten Zellen meines Körpers.
Ich erlaube neuen und gesünderen Zellen zu wachsen.

Ich erlaube meinem Körper gesünder und stärker zu werden.
Ich erlaube meinem Körper zu tun was er dafür braucht.

Ich erlaube mir stärker und gesünder zu werden.
Ich erlaube mir meine Kraft zu leben.

Ich entlasse all die Schmerzen und Beschwerden.
Ich lasse sie gehen.

Ich entlasse alle Angst davor krank zu sein.
Ich entlasse alle Angst davor gesund zu sein.
Und auch wenn da noch Angst ist,
wähle ich mich damit gesund und wohl zu fühlen.

Ich entscheide mich für strahlende Gesundheit.
Ich entscheide mich für Wohlbefinden.

Ich lebe strahlende Gesundheit.
Ich lebe Wohlbefinden.

In Körper, Geist und Seele.

So wünschte ich mir den richtigen Partner – Die Kraft der Gegenseitigkeit

Lange Zeit zog ich nur Menschen an, wo zwar eine starke Anziehungskraft bestand, aber sehr bald klar war, dass dies keine Zukunft hat.
Es war sehr anstrengend diese Beziehungen wieder zu lösen. Obwohl ich mich sehr bemühte, dass es für beide Seiten so schmerzlos wie möglich war, ist es mir nicht immer gut gelungen.

Ich hatte ziemlich genaue Vorstellungen was für Werte und Interessen ein Partner mit mir teilen sollte, Vorstellungen wie ich eine Beziehung führen möchte und Wünsche über gemeinsame Lebensziele.

Wann immer ich mir all diese Wünsche bewusst machte, hatte ich so das Gefühl: „Ach je, diese Kombination gibt es ja gar nicht und selbst wenn es sie gibt: was sollte so ein toller Mensch von mir wollen.“

Vor ein paar Monaten sprach ich eine Freundin darauf an und sie gab mir einen sehr einfachen und sehr einleuchtenden Tipp, den ich jetzt gerne mit dir teile.

Sie erzählte mir dass sie früher auch konkrete Vorstellungen hatte, jedoch all diese los lies und durch die folgenden Wünsche und Affirmationen ersetzte. Sie konzentrierte sich darauf was sie sich wünschte und das dies auf Gegenseitigkeit beruhte.

Ein Partner, der mich liebt und den ich liebe.
Ein Partner, von dem ich begeistert bin und der von mir begeistert ist.
Ein Partner, der sich bei mir geborgen fühlt und bei dem ich mich geborgen fühle.
Ein Partner, dem Sex mit mir und mir Sex mit ihm Spaß macht.
Ein Partner, der mich respektiert und den ich respektiere.
Ein Partner, von dem ich immer wieder aufs neue positiv überrascht bin und der von mir immer wieder aufs neue positiv überrascht ist.

Wenige Wochen nachdem ich diese Sätze für mich formulierte, lernte ich bei einem Gemeinschaftsessen einen Mann kennen, der sich auch für Acro-Yoga interessierte.
Als wir Nummern tauschten um uns zum Yoga zu treffen wäre ich nie auf die Idee gekommen, das dieser Mensch mich nun grinsend beim Schreiben dieses Artikel unterstützt.

Der Trick ist Affirmationen zu formulieren, die in dir das Gefühl
„Ja! Das geht! Das ist schön!“
auslösen.

Funktioniert auch für Geschäftspartner*Innen und Kolleg*Innen 🙂

Max und ich beim AcroYoga (Floating Pashi)
Max und ich beim AcroYoga

 

“Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein”

“Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein!”

Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Glaubenssatz nochmal bei mir meldet. Hat er aber.
Hier sind die Affirmationen mit denen ich ihm begegnet bin:

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein!
Auch wenn ich glaube, dass ich es nicht verdient habe, glücklich zu sein
liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz oder so gut ich kann

Auch wenn ich glaube, dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein,
verzeihe ich mir und anderen,
so gut ich jetzt kann

Ein Teil von mir denk ich soll leiden
Vielleicht weil ich anderen Menschen Leid verursacht habe
Vielleicht wegen etwas das ich getan oder unterlassen habe

Ein Teil von mir denkt ich habe es nicht verdient glücklich zu sein
Vielleicht weil Menschen, die ich liebe, nicht glücklich sind
Vielleicht glaube ich geliebten Menschen so näher sein zu können.
Vielleicht möchte ich dadurch Gerechtigkeit erreichen.
Vielleicht möchte ich dadurch altes Unrecht wieder gut machen, einen Ausgleich bewirken.

Auch wenn ein Teil von mir diesem Irrtum unterliegt,
dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein,
liebe und akzeptiere und ehre ich mich voll und ganz (oder so gut ich jetzt kann)

Ich vergebe mir
und ich vergebe allen, die zu diesem Irrtum beigetragen haben.

Je besser es mir geht,
umso mehr gutes kann ich in der Welt bewirken
umso mehr Unrecht kann ich durch Gutes ausgleichen.

Ich erlaube mir glücklich zu sein
um mit meinem Glück andere zu inspirieren und zu heilen
Ich erlaube mir glücklich zu sein
um meinen Lieben ein Vorbild sein zu können.

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein –
So ein Schwachsinn!

Glück ist mein Geburtsrecht.
Niemand kann es mir nehmen.

Ich verzeihe mir meinen Irrtum
und ich verzeihe all denen die zu diesem Irrtum beigetragen haben.

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein?
Ich darf glücklich sein.
Ohne irgendwas dafür zu tun.
Glück ist mein Geburtsrecht.

Ich erlaube mir glücklich zu sein.
Ich finde glückliche Wege Liebe und Gerechtigkeit zu leben.

Ich bin glücklich.

Wie löse ich eine systemische oder karmische Verstrickung?

Eine Verstrickung liegt immer dann vor, wenn unser Wohlbefinden von einer bestimmten Person so abhängig ist, dass die Selbstbestimmung dabei verloren geht. Das kann sich bei geliebten Familienmitgliedern z.B. als Mitleid anstelle von Mitgefühl äußeren, und wird oft von dem starken Wunsch begleitet, die Situation des anderen anstelle der eigenen zu ändern. Es kann sogar so weit gehen, das eine Person das Schicksal einer anderen nach lebt.

Eine Verstrickung liegt auch dann vor, wenn z.B.: deine Chefin etwas gesagt hat, worüber du dich den ganzen Tag oder sogar länger ärgerst. Dein Denken hat sich an sie gebunden und dich mit ihr verstrickt.

Solange eine Verstrickung vorliegt, wiederholen sich gewisse Situationen immer wieder. Die Energie ist gebunden und wird immer wieder das selbe zu erzeugen. Durch das Lösen der Verstrickung wird die Energie für neue Wege und schönere Erfahrungen frei.

Grundsätzlich erfolgt das Lösen einer Verstrickung durch Einsicht. Kein Karmaheiler, Schamane, Engel oder Gott persönlich kann die Verstrickung lösen, wenn du nicht deinen Anteil zu dir zurück nimmst, und den anderen frei gibst. Die untenstehende Lösungsformel dient zur Unterstützung. Wenn du spürst, dass du noch nicht ganz dazu bereit bist, dich von einer bestimmten Person zu lösen, dann wirkt sie wie ein Leuchtturm, der dir den Weg in die Freiheit zeigt.

Vergebung bedeutet, die Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben.

Verbindungen, die auf Liebe und nicht auf Verträgen, Forderungen, Schuld und Ausgleich basieren, bleiben erhalten, bzw. werden sogar gestärkt, weil durch das Lösen der Verstrickung mehr Energie für Gutes und Neues frei wird.

Ich habe folgende Lösungsformel für jede mir nahestehende Person gesprochen. Du kannst dabei deinem Gefühl folgen. Empfehlenswert sind Eltern, (Ex-)Partner, Geschwister und Kinder, sowie alle, die dich in Rage versetzen oder dir Schuldgefühle machen können.

Stell dir vor, die betreffende Person steht dir gegenüber und sprich die folgenden Sätze laut aus. Du kannst die einzelnen Sätze so abwandeln, wie es für dich stimmig ist.

Zum höchsten Wohl von mir _______________
und  zum höchsten Wohl von ___ Person___
und zum höchsten Wohl aller Wesen

Liebe(r) ___ Person___

Kraft der universellen Energie,
durch die ich bin und die ich bin,
und die auch du bist

löse ich hiermit,
alle Verträge, Versprechen, Abmachungen, Schwüre, Gelübde, Flüche, Zauber, Rachepläne, Muster, Glaubenssätze, Energien, Emotionen und was auch immer
uns je unfrei aneinander gebunden und doch getrennt hat,
und auch das, was dazu geführt hat, mich selbst abzulehnen,

sei es aus diesem Leben oder einen früheren.

Ich verzeihe dir, auch das, was ich für unverzeilich hielt,
und ich verzeihe mir, selbst das, was ich mir nie verzeihen wollte.
So gut ich kann.

Ich bitte, dass auch du mir verzeihst.

Ich bitte um Unterstüztung auf allen Ebenen  das dies so schnell, sanft und sicher  wie möglich vollständig und auf allen Ebenen und Dimensionen geschieht.

Du bist frei
und ich bin frei!

Was auch immer zwischen uns vorgefallen ist,
das Gute halte ich in Ehren,
und für das was schief gelaufen ist,
übernehme ich meinen Teil der Verantwortung,
deinen Teil der Verantwortung lasse ich bei dir,
und den Anteil der Verantwortung, der zu anderen als uns beiden gehört lasse ich bei ihnen. 

In Liebe bleiben wir verbunden. *

Segen über alles was war,
Segen über alles was ist,
Segen über alles was sein wird.

So sei es!

*) Falls das nicht stimmig ist:
In Akzeptanz von ___________ (unserer gemeinsamen Zeit, unserem Verwandtschaftsverhälnis, unserer früheren Beziehung, etc. ) bleiben wir verbunden.

 Ich wünsche dir viel Freude mit der frei gewordenen Energie!

4 Schritte um eine negative Erfahrung mit anderen Menschen zu überwinden

  1. Man gibt dem anderen die Schuld
  2. Man gibt sich selbst die Schuld
  3. Man findet Verständnis und Mitgefühl für sich
  4. Man findet Verständnis und Mitgefühl für den anderen

Ich weiß ja nicht, wie es dir gegangen ist, aber ich hab als Kind oft gehört, wenn ich von einem Erlebnis berichten wollte: „Das musst du verstehen. Der hat es nicht böse gemeint. Der ist halt so.“ ohne Verständnis dafür zu bekommen wie es mir selbst geht. Dieses Muster bewirkte bei die unbewusste Überzeugung, dass wenn ich mich verletzt, wütend oder traurig über jemand anderen fühle, dass mit mir etwas nicht stimmt … weil den anderen muss ich ja verstehen.

Wenn einem etwas schlimmes widerfährt, kann es passieren, dass man die Verbindung zu sich selbst verliert. Man ist außer sich. Fassungslos. Die meist gut gemeinen Ratschläge und Reaktionen, die darauf abzielen, einem sofort in das Mitgefühl zum anderen zu kommen verstärken leider den Zustand des „außer sich Seins“ nur noch.

Obwohl ich bald mal bemerkte, dass mir Reaktionen, alla „Das musst du verstehen. Der ist halt so weil, ..“ noch wütender machen, habe ich selber auch so reagiert, wenn mir jemand von seiner Wut auf jemand anderen berichtet. Ich begann das Verhalten des anderen zu rechtfertigen. Was den Menschen nur weiter davon weg bringt wie es ihm selbst damit geht.

Erst wenn man mit sich selbst, seinen Gefühlen und Bedürfnissen in Kontakt ist, kann beginnen die Situation zu verarbeiten und Möglichkeiten finden, die unerfüllten Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn man sich als Kind z.B. oft hilflos gegenüber den Eltern oder Lehrern gefühlt hat, und es keinen Ausweg aus der Situation gab, so ist es normal Erfahrungen und die Gefühle dazu, zu verdrängen.

Diese Gefühle schlummern dann in einem und man wird man immer wieder Situationen in sein leben ziehen, die diese Gefühle wach rufen. Bei den meisten Menschen, die ich kenne, inklusive mir selbst, ist die erste Reaktionen, sich über die Person zu ärgern, die die Gefühle wach gerufen hat (also Schritt 1). Einige geben sich auch gleich selbst die Schuld (hätte ich nicht, dann …).

Erst wenn man sich jedoch für die eigenen Gefühle, die unter der Wut stecken einlässt, die Verantwortung dafür übernimmt und sich liebevoll um sein wütendes, trotziges, verängstigtes, verletztes inneres Kind kümmert, kann sich das Muster, dass sonst immer wieder die gleichen Erfahrungen ins Leben zieht, lösen.

Und erst wenn man Mitgefühl für sich selbst und seine Unzulänglichkeiten hat, kann man auch echtes Mitgefühl für den anderen Aufbringen.

Diese geführte Meditation hilft auf sehr sanfte weise dabei mit der Ursprünglichen Situation in Kontakt zu kommen und die Muster aufzulösen.

Todessehnsucht – Sich für das Leben entscheiden

Das ist eine Aufstellung zum Thema „Sich für das Leben entscheiden“ nach einem Script von Hans Peter Zimmermann.

Bei der Aufstellung wählte die Klientin jeweils einen Stellvertreter für das Leben und den Tod. Dies dient als Beispiel. Jede Aufstellung verläuft unterschiedlich, da auch die Motive sich vom Leben abzuwenden unterschiedlich sind.

Mich hat diese Aufstellung sehr berührt und ich hoffe dieses Video dient dir als Inspiration für deinen eigenen Heilungsprozess oder für deine Arbeit mit Klienten.

 

12 hinderliche Glaubenssätze über Liebe

Dies sind 12 hinderliche Glaubenssätze bezüglich Liebe. Wenn du einen oder mehrere davon in dir trägst, wirkt sich das ungünstig auf deine Fähigkeit Liebe zu erfahren und Liebe zu geben aus.

Sprich einen Satz nach dem anderen laut aus und achte darauf wie dein Körper reagiert.

Wenn du keine Resonanz zu dem Satz hast, wird es dir komisch erscheinen, so was zu sagen. Etwa so wie „Im Juli schneit es in Graz häufig pinken Schnee.“ Wenn du jedoch eine Resonanz zu dem Satz hast, wirst du entweder emotional oder körperlich irgendwie darauf reagieren.

    1. Ich bin es nicht wert geliebt zu werden.
    2. Liebe ist Mangelware und ich muss sie mir hart erkämpfen.
    3. Wenn ich von jemanden Liebe annehme, muss ich ihm geben, was er will.
    4. Wenn ich jemanden Liebe gebe, muss er mir geben, was ich will.
    5. Ich lasse Menschen teuer bezahlen, wenn sie mir für meine Liebe nicht geben, was ich brauche.
    6. Ich muss mir Liebe erst verdienen.
    7. Ich muss mich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, um geliebt zu werden.
    8. Es gibt so wenig Liebe, dass ich mir nicht leisten kann, jemanden zu lieben, der mich nicht zurück lieben kann.
    9. Ich darf andere nicht mit meinem Wunsch nach Liebe belästigen.
    10. Das was die Menschen an Liebe zu geben haben, reicht nicht, damit ich satt werden kann.
    11. Liebe anzunehmen tut weh, weil sie gleich wieder weg ist.
    12. Es gibt nicht genug Liebe auf der Welt.

Wenn du einen oder mehrere Sätze gefunden hast, auf die du reagierst, ist das ok. Es gibt viele Methoden um Glaubenssätze aufzulösen. Bei einigen reicht schon, es dir überhaupt bewusst zu machen, und sie verlieren ihre Macht.

hinderliche glaubenssätze liebe

Wie finde ich meinen Platz in der Welt?

Diese Frage hat mich lange Zeit meines Lebens beschäftigt, beschäftigt mich immer wieder und ist oft Thema der Menschen, die zu mir kommen. Das hat wohl etwas mit Resonanz zu tun 🙂

Der Platz in der Welt ist eng mit dem Platz verbunden, den man als Kind im Familiensystem erlebt hat. Schon während der Schwangerschaft prägen die Gefühle der Mutter, wie das Kind sich in der Welt erlebt. Ersehnter Quell der Freude, unerwünschte Zusatzbelastung, Kompensation für unerfüllte Wünsche?

Der Platz den man im Familiensystem einnimmt hängt unmittelbar damit zusammen, wie viel Energie man aus seiner physischen Herkunft bekommt oder ob es sogar Energie kostet.

Wie stehst du zu mir?

Schon die Sprache verrät einiges. Es macht einen Unterschied jemanden an seiner Seite zu haben, oder jemanden der hinter einem steht.

Die Frage „Wie stehst du zu mir?“ kann man durchaus auch bildlich interpretieren. Du kannst das mit einer Freundin oder einem Freund ausprobieren. Wann fühlt ihr euch am wohlsten. Wenn sie links oder rechts von dir steht, vor dir oder hinter dir oder vielleicht gegenüber. Was verändert sich, wenn sich der Abstand verändert. Bis jetzt hat noch jeder etwas wahrnehmen können, wenn er darauf achtete.

Symptome des „falschen“ Platzes

Psychisch

  • Unruhe in Verbindung mit dem Gedanken „Ich sollte eigentlich wo anders oder schon weiter sein.“
  • Workaholic- Tendenzen
  • Den Eindruck, dass niemand hinter dir steht.
  • Keine Unterstützung haben
  • Den Eindruck, keine Talente oder Fähigkeiten zu haben, die anderen nutzen, oder keine Gelegenheit zu bekommen, diese einsetzen zu können.
  • Das Gefühl es viel schwerer als andere zu haben.
  • Die Neigung sich mit Aufgaben einzudecken, die dich dann überfordern.
  • Das Gefühl das etwas bzw. jemand fehlt.
  • Einsamkeit, sogar dann, wenn man lieben Menschen umgeben ist.

Körperlich

  • Rückenbeschwerden aller Art
  • Wirbelsäulenprobleme
  • Unterleibsprobleme

Die Bedeutung der Positionen im Familiensystem

Dies sind Erfahrungswerte und keine allgemein gültigen Dogmen. Die Arbeit von vielen Familienstellern und auch meine eigene hat immer wieder gezeigt, das der Versuch einen Aufgabe vom „falschen“ Platz aus zu übernehmen zu Konflikten und Unstimmigkeiten führt. Bei einigen meiner Klienten bewirkte allein die Korrektur des inneren Bildes eine deutliche Entschärfung der Situation.

Vorne/Hinten

Wenn ich hinter einer Person stehe und mich wohl dabei fühle, dann stärke ich ihr den Rücken.

Ich bin da wenn sich die Person anlehnen möchte, bleibe aber auch sicher stehen, wenn die Person von mir weiter weg geht.

Wenn ich vor einer Person stehe, empfange ich von dieser Person Unterstützung, für die ich nichts zurück geben muss/kann. Es liegt in der Natur der Sache, dass ich mich mit der Zeit von der Person weiter weg bewege, wenn ich unabhängiger werde.

Natürlich ist es schön einen Partner zu haben, der auch hinter einem stehen kann. Dies ist jedoch auf dauer kein guter Platz für den Partner, da es die Beziehung asymmetrisch macht, und zeigt, dass der Partner nicht nur Partner sein kann, sondern auch als Vater/Mutter-Ersatz dient.

Links/Rechts

Die Positionen Links und Rechts lassen sich mit der Funktion des Innenmisters und Außenministers vergleichen.

In der linken Position übernimmt man die Aufgabe für die Qualität der Beziehung zu sorgen, man achtet darauf auch den Weg zu genießen, während man auf das Ziel zugeht, achtet auf Gerechte Aufgabenverteilung usw.

In der rechten Position gibt man die Richtung vor, fokussiert auf Ziele, übernimmt die Kommunikation nach außen und gegebenenfalls auch die Verteidigung.

Der Abstand

Der Abstand ist eine Metapher für die Nähe bzw. Distanz zu einer Person. Das kann der Kontakthäufigkeit oder auch der emotionalen Tiefe der Begegnungen entsprechen.

So fließt die Energie am Besten

Sein Herkunfts-Familiensystem zu ordnen ist das beste, dass man tun kann, um seine Kinder zu entlasten.

Platz der leiblichen Eltern

Die Eltern stehen hinter den Kindern. Von ihnen kommt das Leben, dass sie an die Kinder weiter gegeben haben. Sie waren vorher da, also stehen sie hinter ihren Kindern und stärken ihnen im besten Fall den Rücken um in ihr eigenes Leben zu gehen.

Bei einem sehr belasteten Verhältnis ist es gut wenn die Eltern im inneren Bild weit hinter der betreffenden Person sehen und diese eventuell noch einen Schutz oder eine andere Kraftquelle zwischen sich und den Eltern visualisiert.

Dennoch ändert auch das nichts an der Tatsache, dass die Eltern vorher da waren und deshalb hinter ihren Kindern stehen.

Es hat sich gezeigt, dass sich die meisten dann am wohlsten fühlen, wenn die Mutter links und der Vater rechts steht.

Platz der leiblichen Geschwister

Die älteren Geschwister stehen rechts, die jüngeren Links. Wenn es eine Abtreibung oder eine Totgeburt gegeben hat, ist es wichtig auch diesem Geschwister seinen Platz zu geben.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie anstrengend es sein kann, den Platz der Ersten einzunehmen, wenn es nicht der eigene ist.

Platz von Stief- und Pflegeeltern

So wertvoll Stief- und Pflegeeltern sind, so ist es doch wichtig, zu erkennen, dass das Leben von den leiblichen Eltern kam. Sie können den Platz der leiblichen Eltern nicht einnehmen, jedoch können sie natürlich viel Kraft und Rückenstärkung liefern.

Platz von Halb-, Stief-, Adoptivgeschwister

Laut Hans Peter Zimmermann sie stehen links der leiblichen Geschwister. Ich muss gestehen, dass ich wenig Erfahrung mit Patchwork-Familien habe. Ich bin auch keine Familientherapeutin.

Mein Fokus liegt darin, den Energiefluss wieder herzustellen. Dafür ist es wichtig den Eltern und Geschwistern, auch ungeborenen, in seinem inneren Bild der Familie ihren Platz zu geben.

Wozu professionelle Unterstützung?

Ein Profi kann dich mit seiner Erfahrung unterstützen, die Verantwortungen zu klären und dir bewusst machen, woran es z.B. liegen kann, wenn sich die „richtige“ Position für dir gar nicht gut anfühlt. Weiters hilft jemand anderes einen einfach dabei das eigene Brett vor dem Kopf zu finden, das man ja bekanntlich nicht sieht.

Aufstellung mit Personen, Figuren oder nur innerlich visualisieren

Um den Energiefluss im System wieder herzustellen arbeite ich am liebsten mit Figuren. Dabei lassen sich Konflikte bereinigen, die durch ein Missverständnis über den eigenen Platz bereinigen. Man bleibt bei der Arbeit mit Figuren bei seinen eigenen Emotionen.

Wenn nach dem einnehmen des eigenen Platzes im Familiensystem und dem klären der Verantwortungen noch Konflikte bleiben bevorzuge ich andere Methoden, wie Empathiegespräche oder die Arbeit mit inneren Anteilen.

Je nach Art des Problems kann auch eine Therapie mit einem Familienpsychologen angezeigt sein. Mir ist hier auch wichtig meine Arbeit als Energetikerin und Kommunikationtrainerin von der einer Psychologin abzugrenzen.

Eine Aufstellung mit Personen, die als Stellvertreter für die Familienmitglieder fungieren, kann emotional sehr belastend sein. Ich empfehle sich zumindest eine Aufstellung des Aufstellungsleiters als Darsteller anzusehen, bevor man sich entschließt, dort eine eigene zu machen.

Generell gilt: Wenn du ein mulmiges Gefühl hast, prüfe gut, ob dies der normale Bammel vor einer wichtigen, heilsamen Veränderung ist, oder deine Intuition, die dich warnt. Dafür gibt es sanfte Methoden, die dich bei der Klärung unterstützen können.

Was, wenn die Energie trotzdem nicht fließt?

Alter Groll, Wut und Verurteilungen verhindern, dass trotz der passenden Position die Kraft des Ursprungssystems beim Klienten ankommt. Ein guter Aufstellungsleiter unterstützt den Klienten empathisch seine Urteile loszulassen, durch den Schmerz hindurch zu gehen und die Verantwortung für seine Bedürfnisse im Hier und Jetzt zu übernehmen.

Einerseits können Aufstellungen helfen, sich mit dem Potential, der besten Möglichkeit zu verbinden. Es ist jedoch ebenso wichtig zu akzeptieren, dass einem seine Eltern nun mal nicht alles geben konnten, was man sich gewünscht hätte.

Solange die Eltern schuld sind, dass man z.B. keine liebevolle Beziehung eingehen kann oder beruflich nicht so erfolgreich ist, kann man nichts daran ändern. Der Schlüssel hier raus ist Vergebung und die Verantwortung für das Hier und Jetzt zu übernehmen.

Eine gute Begleitung wird dir nicht nur sagen, dass du vergeben musst, sondern dich mit Mitgefühl, Empathie und Klarheit in diesem Prozess unterstützen.

Demo-Video

Hier ist ein kleine Video, dass ich gemacht habe, um zu zeigen, wie eine Aufstellungsarbeit aussehen kann.

Das Schicksal, Verantwortung und falsch verstandene Liebe

Was bedeutet “Das Schicksal achten”?

„Ich achte dein Schicksal“ ist einer der heilsamsten Sätze, um sich aus Verstrickungen zu befreien. Aber was bedeutet das nun? Schließlich heilen ja nicht die Worte, sondern die Absicht dahinter.

Kinder übernehmen oft unbewusst die Verantwortung für die Überforderung, Krankheiten oder das eventuell ablehnende, urteilende Verhalten der Eltern.

Das Kind glaub, es sei „Schuld“ wenn der Papa schreit, oder es sei dafür verantwortlich, dass Mama so gestresst und depressiv ist. Das kostet dem Kind Lebenskraft und wenn das Muster nicht gelöst wurde, treten im Erwachsenenalter häufig Rückenbeschwerden auf.

Der Sohn oder die Tochter „trägt“ zu schwer.

 

Wie ist das mit der Verantwortung

Zum achten des Schicksals gehört es, die Verantwortung für dessen Gefühle, Bedürfnisse, Worte und Taten bei dem betreffenden Menschen zu lassen.

Nicht wenige Opfer von emotionaler oder physischer Gewalt quälen sich noch Jahre später mit Fragen, wie

  • Warum hat sie mich so oft angeschrien?
  • Warum hat sie nie etwas gutes an mir gefunden
  • Warum hat er mich geschlagen?

All diese Fragen, fragen nach einer Antwort auf das Verhalten des anderen. Für etwas verantwortlich zu sein, bedeutet dass die Antwort auf die Fragen bei der betreffenden Person liegt.

Wer ist also für, dafür verantwortlich dass deine Mutter dich angeschrien hat?
Genau: Deine Mutter.

Wer ist dafür verantwortlich, dass du dich damit in der Gegenwart selbst quälst, was in der Vergangenheit passiert ist.
Genau: Du

Also, ein wichtiger Teil von „das Schicksal achten“ ist, die Verantwortung bei der betreffenden Person zu lassen. Deine Eltern sind dafür verantwortlich was sie getan oder nicht getan haben. Du bist dafür verantwortlich, wie du damit umgehst.

Jeder, so gut er konnte

Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist, die Urteile darüber, wie die Person hätte handeln oder sein sollen, fallen zu lassen.

„Jede Person handelt unter Anbetracht ihrer Fähigkeiten und Einschränkungen IMMER so gut sie kann.“

Mir sind schon viele Menschen begegnet, die dazu neigen, weil sie selbst in einer bestimmten Situation besser handeln könnten, den andern zu verurteilen. Oft fallen Sätze, wie

  • Er ist zu faul
  • Sie simuliert doch nur
  • Es kann doch nicht sein, dass so eine Kleinigkeit nicht erledigt werden kann.

Wenn man sich noch nicht viel mit sich beschäftigt hat, können sich diese Urteile als wahr anfühlen. Die Annahme, und das ist es: eine Annahme, dass jeder immer so gut tut, wie er kann, ist keine Entschuldigung oder Rechtfertigung.

Wenn es dir schwer fällt, mit der Idee etwas anzufangen, dann lade ich dich zu folgender Übung ein:

Beobachte deine eigenen Gefühle, wenn du denkst:

  • Er ist ein Versager und hätte es zu mehr bringen können, wenn er sich mehr angestrengt hätte.

Und nun achte auf deine eigenen Gefühle, wenn du denkst:

  • Er hat gemacht was er konnte. Auch wenn ich in seiner Situation mehr hätte leisten könnten, hat er das beste gemacht, was für ihn möglich war.

Mit welchen Gedanken geht es dir besser?

Falsch verstandene Liebe und die eigene Größe

Gerade, wenn man aus alten, tradierten Mustern ausbrechen will, melden sich oft massive Widerstände. Diese könnten von außen kommen, oder schon so internalisiert worden sein, dass es keinen Kommentar von außen braucht.

Einer, wenn nicht der wichtigste Aspekt, von „das Schicksal achten“ ist, zu erkennen, das die Geschichte, Erfahrung und Lebensweise der Eltern und weiteren Vorfahren erst ermöglicht hat, die Energie und Kraft für neue Wege zu haben.

Falsch verstandene Liebe, wie auch Ablehnung haben den selben Effekt. Sie führen zur Wiederholung der Muster und Strategien. „Das Schicksal achten“ bedeutet auch das Leid, die schlechten Entscheidungen und Ängste bei der Person zu lassen und sie zu respektieren, ohne ihr das abnehmen zu wollen. Damit lässt man dem Menschen seine Größe. Und dem anderen seine Größe zu lassen, ist essentiell dafür, auch seine eigene Größe leben zu können.

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Warum Kalendersprüche wütend machen (können)?

Eben schickte mir eine Freundin eine SMS mit der Frage „Was sind Küchenkalendersprüche?“ Darauf hin ergab sich ein interessantes Telefonat, was ich hier zusammen fassen möchte.

Kalendersprüche sind sehr allgemeine Aussagen zu Lebensthemen, die meist mit einem hübschen Bild auf Kalendern, Motivationspostern und in Facebook auftauchen. Es sind sprüche wie

„In der Ruhe liegt die Kraft.“
„Wahre Schönheit kommt von innen.“
oder auch
„Erfolg ist 10% Inspiration und 90% Transpiration.“

Mit hübschen Bild können sie durchaus erheiternd, bestärkend oder motivierend wirken. Kalendersprüche sind meist so allgemein, dass man zu ihnen einfach nur „Ja“ sagen kann, wenn sie der eigenen Lebensphilosophie entsprechen.

Warum können diese tollen Weisheiten also wütend machen?

Weil Menschen gehört und nicht belehrt werden wollen. Wenn dir jemand sein Leid klagt und du entgegnest eine allgemeine Floskel, kommt beim anderen sehr oft so ähnliches an:
„Ich will dir nicht weiter zuhören.
Ich weiß eh, was mit dir los ist.
Hier hast du eine einzeilige Lösung für das Problem.
Dumm von dir, dass du das nicht weißt.“

Das ist unabhängig davon wie gut die Aussage gemeint war.

Wenn du öfters die Erfahrung machst, dass Menschen auf deine Weisheiten eher gereizt als dankbar reagieren, probiere das nächste mal folgendes aus.

  • Fasse in deinen eigenen Worten zusammen, was du von deinem Gegenüber gehört hast.
  • Frage, ob du ihn oder sie richtig verstanden hast.
  • Frage, ob ob er oder sie deine Meinung dazu hören möchte.

Allein die Frage, ob dein Gegenüber deine Meinung hören möchte, erhört die Wahrscheinlichkeit enorm, dass er oder sie dir auch zuhört.

Wer dir sein Leid klagt, will keinen Kalenderspruch hören.

Ich bin schön – Artikel im News


Nur wer sich selbst mag, wirkt auf andere attraktiv

Im aktuellen News gibt es einen ausführlichen Artikel zum Thema Selbstliebe für den auch ich interviewed wurde. (ab Seite 70)

News Selbstliebe

Hier gibt’s denn ganzen Artikel: Liebe dich selbst

Hier ist das Interview, das Frau Luise Walchshofer in den Artikel eingearbeitet hat

Was heißt schon Glück

Oft denken Menschen, all ihre Probleme wären gelöst, wenn sie nur einen äußeren Makel wie ihr Gewicht oder eine vielleicht zu große Nase korrigieren (lassen). Doch das ist ein Trugschluss, weiß Gerlinde Felber, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation: „Es gibt Studien darüber, wie glücklich oder unglücklich Menschen nach einem Lotto-Sechser oder nach einem Unfall, der eine Querschnittlähmung zur Folge hatte, sind. Sechs Monate nach dem jeweiligen Ereignis waren die Menschen wieder so glücklich oder unglücklich wie zuvor. Wenn ich nur etwas im Außen ändere, dann hat das nur eine sehr kurzfristige Auswirkung auf mein Wohlbefinden – dass ich mir zum Beispiel meine lange Nase operieren habe lassen, die mich so gestört hat.“

Veränderungsprozesse könnten dagegen schon etwas bewirken. „Wenn ich zum Beispiel abnehmen möchte und dafür viel Sport mache, dann kann sich über die Bewegung schon das Selbstwertgefühl verändern. Aber das liegt mehr am neuen Körpergefühl als am neuen Gewicht“, sagt Felber.

Mit einem Erfolgstagebuch zu mehr Selbstwert

Gerlinde Felber rät Selbstzweiflern, ein „Erfolgstagebuch“ zu führen. „Darin schreibt man jeden Tag mindestens drei Erfolgserlebnisse auf, Dinge, die einem gelungen sind. Dafür ist auch nichts zu klein. Weiters schreibt man drei Dinge auf, über die man sich gefreut hat und für die man dankbar ist, auch dafür ist nichts zu klein. Etwa: Ich bin in einem Geschäft freundlich begrüßt worden. Der dritte Punkt ist, aufzuschreiben, wie man das Leben eines anderen Menschen bereichert hat: Ich habe jemandem dem Weg zum Bahnhof erklärt oder einem Bettler zwei Euro gegeben.“ Die Methode dient dazu, sich vor Augen zu führen, dass man trotz seines vermeintlichen Makels kein ganz miserables Leben hat.

„Wir machen oft hundert Dinge am Tag gut, sehen aber nur die eine Sache, bei der wir gepatzt haben. Es geht darum, wo man seine Aufmerksamkeit hinlenkt: auf das Glück oder das Unglück.“

Hier gibt’s denn ganzen Artikel: Liebe dich selbst

 

Mitgefühl vs. Mitleid

Der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl. Mitgefühl ist ein weiches, warmes Gefühl, das einen erfasst, wenn man mit der Not anderer konfrontiert ist. Mitgefühlt zu empfinden ist etwas angenehmes. Es macht das Herz weit.

Mitleid ist in erster Linie Leid, und zwar das eigene. Mitleid entsteht, wenn du dir vorstellst, wie sehr du in der Situation des anderen leiden würdest, und diesen Schmerz dann spürst. Mitleid ist unangenehm und verleitet nur all zu leicht, entweder die Augen zu verschließen oder so schnell wie möglich “etwas machen” zu müssen.

Mitleid bedeutet nicht das Leid des anderen spüren

Das empfunden Mitleid muss dabei bei weiten nicht dem tatsächlichen Leid empfinden der bemitleideten Person entsprechen. Das Bild einer Frau, die sich als Prostituierte betitelt, kann tiefes (Mit)leid auslösen. Auch wenn diese 100x beteuert, dass sie sehr zufrieden mit ihrem Leben ist. Viktor Frankl schreibt in seinem berühmten Buch über seine Zeit im Konzentrationslager “… trotzdem Ja zum Leben sagen“, dass er das Foto von den abgemagerten Menschen auf den Holzpritschen nicht mit Schrecken und Leid assoziiert, sondern mit Erleichterung. Diese Menschen im Krankentrakt blieben von der harten Arbeit zeitweilig verschont.

Niemand kann sagen, wie sich ein anderer tatsächlich ein einer Situation fühlt.

Niemand kann sagen, wie sich ein anderer tatsächlich ein einer Situation fühlt. Dennoch scheinen manche gerade süchtig danach zu sein, mit dem Schicksal anderer mit zu leiden.

Was steckt hinter diesem Hang zum Mitleid?

Die häufigste Ursache für diesen Drang ist das subtile Gefühl, dass das was man selbst erlebt nicht wichtig genug ist. Es mag sich unter Langeweile, Ängstlichkeit oder anderem verstecken, aber darunter ist dieses subtile Gefühl, nicht wichtig genug zu sein, aufgetaucht.

Ich hab schon öfters erlebt, dass eine Klientin oder ein Klient in einer Aufstellung meinte: “‘Ich achte dein Schicksal!’ Wie oft soll ich das denn noch sagen!?” aber auf “Ich achte mein Schicksal.” mit “Oh, das ist neu.” reagierte.

Es scheint ein weit verbreitetes Muster zu sein entweder andere wichtiger als sich selbst zu nehmen, oder egoistisch zu sein. Mitleid ist hier eine Form von kaschierten Egoismus. Etwa nach dem Motto “Da das was ich selbst erlebe nicht wichtig genug für das was ich empfinde ist, nutze ich das Schicksal anderer um einen Grund zu haben den Schmerz zu fühlen, den ich nun mal fühle.”

Wer mitleidet ist nicht offen, für das was der andere tatsächlich fühlt und braucht. Der andere dient nur als Ego-Erweiterung des Mitleidenden.

Viele leben ihre Gefühle, als müssten diese gerechtfertigt werden. “Wenn jemand nahestehendes gestorben ist, dann darf ich 2 Wochen traurig sein. Aber einfach so, scheinbar ohne Grund … das geht nicht.” Doch.

Mein eigenes Schicksal ist wichtig genug!

Wenn man seinem eigenen Schicksal genug Gewicht gibt, öffnet dies die Tür zu echtem Mitgefühl. Das eigene Schicksal reicht als Begründung für die eigenen Gefühle vollkommen aus.

Trost

30 SMS für einen geliebten Menschen mit Depression

Ich fand vor ein paar Tagen den Artikel “25 Texts to Send a Loved One Living With Depression” (25 Textnachrichten für einen geliebten Menschen, der mit einer Depression lebt) in meinem Facebook Newsfeed. Einige haben mich berührt und ich wollte sie Menschen, die kein Englisch sprechen zukommen lassen.

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Ich habe selbst habe auch einige dunkle Zeiten erlebt. 30 SMS für einen geliebten Menschen mit Depression weiterlesen

Herzenswunsch oder SehnSUCHT?

Eine Sucht ist Ausdruck eines zwanghaften Suchens im Außen um eine innere Leere zu füllen. Bei Sucht denken die meisten an bereits in die Kriminalität abgerutschte Junkies, jedoch sind Süchte weit verbreitet. Mehr als ein drittel der Erwachsenen in Österreich sind Nikotinabhängig. Hinzu kommt noch der Kaffee, Energiedrinks, Esssucht, Magersucht, Arbeitssucht, Computerspielsucht, Sexsucht, … Die Liste liese sich fast endlos fortsetzen.

Sucht ist Ausdruck einer Suche im Außen nach einem Teil von sich selbst.

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Nur der Entzug vom „Stoff“ der Sucht bringt keine Heilung. Es bringt auch keine Heilung den „Stoff“ zu bekommen. Es mag einleuchtend erscheinen, dass ein Heroinsüchtiger nicht durch den nächsten Schuss geheilt wird. Jedoch fühlt es sich für den Süchtigen in dem Moment nach Heilung an. Das gleiche gilt für den Mann, der sich mit einem „Ich brauche dich!“, das er für Liebe hält, an die Geliebte klammert.

Jeder weiß, dass ein Heroinsüchtiger nicht von Heroin geheilt wird.
Dennoch glauben viele, das Liebeskummer durch Liebe geheilt wird.

Was hat es mit der tiefen SehnSUCHT nach einer harmonischen Beziehung, einer Familie, nach einem guten Job, Gesundheit, Liebe, Freiheit auf sich? Geht es darum zu leben, was dich als der Mensch der du bist ausmacht, oder trottest du wie der Esel der Karotte nach, ohne jemals erreichen zu können, was dich wirklich erfüllt?

Gedanken wie „Ach, hätte ich nur …“ weisen auf Sehnsüchte hin!

SehnSÜCHTE lassen sich leicht von Herzenswünschen unterscheiden, wenn Herzenswunsch oder SehnSUCHT? weiterlesen

Dämonen füttern statt bekämpfen !?!? – JA

Vor kurzen viel mir das Buch „Den Dämonen Nahrung geben“ in die Hände. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen und möchte dir hier nun meine Erfahrungen damit schildern.

Die Autorin, Tsültrim Allione, ist Amerikanerin und adaptierte eine die Technik des Dämonen fütterns aus dem tibetischen Buddhismus für den Westen.

Dämonen?

Sie versteht unter einem Dämon alles was uns hindert frei und glücklich zu sein: Ängste, Süchte, Krankheiten, Sorgen, Emotionen.

Sie sagt es sei eine wirkungsvolle und hoch praktikable Technik um alltägliche seelische Konflikte zu lösen und Freiheit und inneren Frieden zu gewinnen. … und sie hat recht 🙂

Ich teilte schon bevor ich ihr Buch gelesen habe ihre Ansicht, unangenehme Gefühle, Krankheiten, Süchte und Beschwerden nicht etwas ist, dass man Bekämpfen oder Austreiben muss.

Ein Dämon ist alles was uns daran hindert frei zu sein!

Ich sehe unangenehme Gefühle, Krankheiten, Süchte und Beschwerden als die beste Ausdrucksform, die die Seele zu dem Zeitpunkt hat, um auf etwas wichtiges hinzuweisen. Niemand würde auf die Idee kommen, die Öl-Warnlampe im Auto zu „bekämpfen“, weil sie leuchtet. Aber dennoch bekämpfen wir unser Übergewicht, unser Kopfweh, unsere Angst, unsere Depressionen etc.

Engel und Dämon

Ohne die Ursache gelöst zu haben, wird das Symptom nur stärker, oder es verschiebt sich. Vielleicht rauchst du weniger, isst aber mehr, oder umgekehrt. Dämonen füttern zielt darauf ab, die Ursache zu heilen. Und zwar nachhaltig.

 

Meine persönliche Erfahrung

Als ich die Methode das erste mal ausprobierte arbeitete ich mit meiner inneren Unruhe, die sich seit einigen Wochen wieder stärker meldete. Ich folgte der Anleitung und bald saß mir ein grünes, schleimiges, strubbliges, rundes „Monster“ mit herabhängenden Mundwinkeln gegenüber. Es war weit mehr Mitleid erregend als bedrohlich.

Ich stellte die Fragen und wechselte dann in die Position des „Monsters“. Es konnte mich kaum ansehen und wollte von mir „Gar nix“. Es konnte mich kaum ansehen. Die Antwort auf „Was brauchst du?“ überraschte mich. Es brauchte Zeit zum Trauern. Dann würde es sich ruhig und friedlich fühlen.

Dann ging ich mit meinem Bewusstsein in die Beobachterposition und visualisierte das mein Körper zu einem Nektar aus Ruhe und Frieden wird, an dem sich das „Monster“ satt essen kann.

Während es aß wurde es zunehmen fröhlicher und verwandelte sich in einen Frosch. Er sagte, er wolle mich unterstützen in dem er mit mir still am Wasser sitzt.

Die nächsten Tage ging ich so oft wie möglich zu einem nahen Teich und rief mir das friedliche Gefühl ins Bewusstsein, das ich nach dem Dämonenfüttern hatte.

Anmerkung:
Meine Oma war vor wenigen Wochen gestorben. Ich konnte ihren Tod gut annehmen. Es zeichnete sich schon seit ca. 2 Jahren ab, dass sie gehen würde. Sie ist im Krankenhaus friedlich eingeschlafen und ich konnte mich gut von ihr verabschieden. Ihr Tod brachte jedoch alte, verarbeitete Verluste wieder an die Oberfläche.

Erfahrungen mit KlientInnen

Die Methode funktioniert bei den meisten erstaunlich schnell und gut. Ich durfte begleiten, wie aus Satan persönlich innerhalb weniger Minuten Erzengel Michael wurde, oder wie aus der unnahbar, weit entfernten Schönen, eine gute Freundin wurde und noch einiges mehr.

Ich empfehle dennoch zuvor Verstrickungen im Familiensystem zu klären und eventuell Versprechen, Schwüre, Eide etc. aufzulösen, die bewirkt haben könnten, dass man einen Teil von sich selbst so ablehnt, dass er zum Dämon wird.

Eine Klientin sah sich einem riesigen Richter gegenüber. Nachdem sie die mit dieser Formel eventuelle Versprechen, Schwüre, Eide und Flüche gelöst und sich selbst vergeben hatte, schrumpfte der Richter auf menschliche Größe und lies sich schnell mit bedingungsloser Akzeptanz sättigen.

So fütterst du deine Dämonen – Die Methode

Vorbereitung

  • Stelle zwei Sessel gegenüber auf. Wähle eine Entfernung, die sich für dich Ok anfühlt. Auf dem einen Sessel wirst du Platz nehmen und auf den anderen deinen Dämon visualisieren. Du kannst natürlich auch Sitzkissen verwenden, wenn dir das lieber ist.
  • Nimm auf einem Sessel Platz.
  • Formuliere deine Absicht, dass das was geschieht zum höchsten Wohl von dir und aller Wesen geschieht.
  • Nimm 9 bewusste Atemzüge um dich zu entspannen und in deinem Körper anzukommen.
  • Wähle mit welchem Dämon du arbeiten möchtest. Das kann dein Heißhunger, deine Prüfungsangst, dein Kopfweh, oder jede andere Unannehmlichkeit sein.

Schritt 1: Finde den Dämon

  • Konzentriere dich auf dem Dämon und nimm wahr, wo im Körper du ihn am stärksten spürst.
  • Mach dir so viele Eigenschaften der Empfindung wie möglich bewusst. Dabei helfen Fragen wie:
    Wenn das Gefühl eine Farbe (Größe, Form, Geruch, Temperatur, Oberflächenbeschaffenheit, Klang) hätte, was für eine wäre das?

Schritt 2: Personifiziere den Dämon und frag was er braucht

  • Lass dich überraschen, wie dir das Gefühl erscheint, wenn es ein Wesen mit Augen, Mund, Armen und Beinen wäre, dass dich anschaut
  • Achte darauf so viele Eigenschaften wie möglich zu erkennen: Farbe, Hautbeschaffenheit, Geschlecht, Größe, Charakter, Gemütszustand, Gesichtsausdruck und sonstige Besonderheiten.
  • Stelle dem Dämon die folgende Fragen hintereinander. Warte nicht auf die Antwort.
    Was willst du von mir?
    Was brauchst du?
    Wie fühlst du dich, wenn du bekommen hast, was du brauchst?
  • Wechsle nun sofort auf dem Platz des Dämons.

Schritt 3: Werde der Dämon

  • Setze dich auf den Platz den Dämons und erlebe wie es ist für kurze Zeit in seine Haut zu schlüpfen
  • Beobachte, wie dein normales Ich aus Sicht des Dämons aussieht.
  • Beantworte nun als Dämon die Fragen:
    Ich will von dir, dass …
    Ich brauche …
    Wenn ich bekommen habe, was ich brauche, dann fühle ich mich …

Schritt 4: Den Dämon füttern und dem Verbündeten begegnen

  • Setzt dich wieder auf deinen ursprünglichen Platz und sieh den Dämon an
  • Gehe mit deinem Bewusstsein in die Beobachterposition. Sie dir also von oben oder von der Seite an, wie du dem Dämon gegenüber sitzt
  • Visualisiere, dass dein Körper zu Nektar mit dein Eigenschaften des Gefühls wird, das der Dämon hat, wenn er bekommen hat, was er braucht.
  • Füttere den Dämon, bis er vollkommen satt ist. Manchmal will der Dämon auch im Nektar baden, oder ihn einatmen.
  • Wenn nun ein Wesen den Platz des Dämons eingenommen hat, frag es ob es dein Verbündeter ist. Wenn nicht bitte darum, dass ein Verbündeter erscheint.
    Nimm den Verbündeten in seinen Einzelheiten wahr.
    Stell ihm eine oder alle der folgenden Fragen
    Wie wirst du mir helfen?
    Wie wirst du mich beschützen?
    Wie kann ich Kontakt zu dir aufnehmen?
  • Setze dich nun auf den Platz des Verbündeten und antworte auf die Fragen:
    Ich werde dir helfen, indem …
    Ich beschütze dich durch …
    Du kannst mich rufen, indem …
  • Nimm deinen ursprünglichen Platz wieder ein und spüre den Schutz und die Unterstützung, die dir der Verbündete gewährt.
  • Stell dir dann vor, dass der Verbündete mit dir eins wird.
  • Du und dein Verbündeter lösen sich im leeren Raum auf.
  • Dadurch kommst du ohne weiteres Zutun zu Schritt 5.

Schritt 5: Ruhe im Gewahrsein

Verweile in dem Zustand, der sich einstellt wenn du und dein Verbündeter eins werden und sich beide im leeren Raum auflösen. Meditiere solange du möchtest.

Ergänzungen

Auch Sehnsüchte und Gedanken wie „Wenn ich nur den richitgen Partner/Job/Wohnort/… hätte, wäre alles gut.“ lassen sich auf diese Weise bearbeiten. Die Autorin spricht in diesem Fall von Abgöttern, die nur eine andere Erscheinungsform von Dämonen sind.

Ich empfehle dir bevor du mit dem Dämonen füttern beginnst dir folgende Artikel durchzulesen.
Liste von Bedürfnissen um mehr Vokabular dafür zu haben, was der Dämon brauchen könnte
Raus aus der Opferrolle um Verstrickungen mit den Eltern zu klären und die Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen
Auflösen von Verstrickungen um Versprechen, Schwüre, Gelübde, … die zur Selbstablehnung geführt haben, aufzulösen.

 

 

Die Wirkung innerer Überzeugungen und Glaubenssätze

Stell dir vor du hast einen schönen Garten. Du pflegst die Blumenbeete und freust dich auf die Gemüseernte. Mitten im Garten wächst ein fettes Unkraut.

Kein Gärtner würde auf die Idee kommen, nur die Blätter des Unkrauts abzuschneiden. Damit das fette Unkraut verschwindet, muss man die Wurzel ausgraben.

Glaubenssatz und Auswirkung - Unkrautmethapher

Die Wirkung innerer Überzeugungen und Glaubenssätze weiterlesen

Was hat es mit dem Minderwertigkeitskomplex auf sich?

Diese Frage stellte mir kürzlich eine Bekannte. Ich vermute, das sich das nicht nur sie fragt und habe deshalb meine Antwort in diesem Artikel zusammen gefasst.

Ein Komplex ist, wie der Name schon sagt, kein einzelnes Gefühl oder eine isolierte Verhaltensweise, sondern ein komplexes Zusammenspiel von Gedanken, Ansichten, Emotionen und Reaktionen.

Schauen wir uns zunächst die Gefühle an

Wie fühle ich mich, wenn ich denke, ich sei minderwertig?

Das erste was mir dazu kam ist Angst und Unsicherheit.

Wenn ich denke, ich sei minderwertig, dann habe ich Angst davor, welche Konsequenzen es haben könnte, wenn ich nicht dem entspreche, was andere für wert halten. Unsicherheit empfinde ich darüber, was ich denn tun oder sein müsste, um von anderen als „wertvoll“ bewertet zu werden.

Als nächstes melden sich Einsamkeit und Traurigkeit, wenn ich dem Gedanken nachspüre.

Wenn ich davon ausgehe, dass ich etwas sein müsste, was ich nicht bin, um wertvoll zu sein, dann zeige ich mich natürlich auch nicht, wie ich bin. Für eine echte Verbindung braucht es aber zwei Menschen, die sich authentisch zeigen.

Dieser Weg führt weiter zu Frust, Selbsthass und Depression begleitet von einem immer größeren Wunsch mich zu verstecken.

Die Macht der Überzeugungen

Was glaube ich über mich selbst, wenn ich denke, ich sei minderwertig?

Das gemeine an der Sache ist, dass man die Welt so interpretiert, dass sich grundlegende Überzeugungen immer wieder bestätigen.

Wenn mein Blick auf die Welt von den Annahmen „Ich bin es nicht wert.“ „Ich bin nicht schön/klug/gut/… genug.“ oder „Mit mir stimmt etwas nicht.“ geprägt ist, dann interpretiere ich Ereignisse und das Verhalten meiner Mitmenschen immer wieder so, dass sich diese Überzeugungen über mich selbst bestätigen.

Es ist nicht verletzend, dass eine bestimmte Person sich nicht so oft bei mir meldet, sondern ich bin davon verletzt, was dies für mich bedeutet.

Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Muster

Ein Minderwertigkeitskomplex ist nichts, was jemand neu für sich selbst erfunden hat. Verhaltensweisen, wie sich selbst abzuwerten, gegen positives Feedback zu argumentieren, und sich auf seine Schwächen, anstatt auf seine Stärken zu konzentrieren, sind Muster, die wie die Muttersprache gelernt werden. Natürlich haben weder ich noch du das bewusst gelernt. Sondern es gab eine oder mehrere Personen, die vorgelebt haben, wie man sich selbst klein macht. Und Kinder machen nach, was man ihnen vorlebt, nicht was man ihnen sagt.

Für was soll das bitte gut sein?

Diese Muster, also sich selbst abwerten, gegen positives Feedback argumentieren, etc. hätte sich nicht so weit verbreiten können, wenn es nicht auch einen Nutzen hätte. Dinge, wie Verhaltensweisen verschwinden von selbst, wenn sie durch etwas mit mehr Nutzen und weniger Aufwand ersetzt werden können.

Hier ist eine Liste von verstecken Nutzen eines Minderwertigkeitskomplexes. Wenn dir noch mehr Punkte einfallen, lass es mich wissen. Ich ergänze sie gerne.

Die Suche nach Halt

„Unsere größte Angst ist nicht die vor unserer Unzulänglichkeit, sondern die vor unserer eigenen Größe. – Nelson Mandela“

Eine Welt in der niemand größer, stärker, weiser, … als man selbst ist, bietet keinen Halt. Es gibt Sicherheit zu wissen, dass es jemanden größeren gibt, der es gut mit einem meint. Ein Nutzen davon, sich selbst abzuwerten und klein zu machen, kann sein, dass einem dadurch andere größer erscheinen und so auch scheinbar mehr Halt geben können.

Die Angst davor, dass niemand der eigenen Größe standhalten könnte und man dadurch jeden Halt verliert, kann eine entscheidende Rolle dabei spielen.

Schutz vor Angriffen

„Ich bin so klein, schwach, dumm und hilflos. Ich bin kein würdiges Ziel für deinen Angriff. Dafür bin ich viel zu unwichtig.“

Ein dem Minderwertigkeitskomplex zu Grunde liegendes Muster kann der unbewusste Wunsch sein, so schwach und klein zu bleiben, um andere ja nicht auf die Idee zu bringen, man könnte ihnen gefährlich werden.

Menschen, die ihre scheinbare Minderwertigkeit als Schutz einsetzten, haben die Idee, dass man sobald man schön, stark, erfolgreich, … ist, andere sich davon bedroht fühlen und angreifen. Oft spielen dabei folgende oder ähnliche Glaubenssätze mit:

* Erfolgreiche Menschen haben viele Neider
* Wenn ich mehr als mein Partner verdiene, werde ich verlassen
* Schöne Frauen werden vergewaltigt.
* …

Schutz vor zu viel Verantwortung

„Wenn ich zu dumm dafür bin, dann muss ich es auch nicht machen. Ich bin nicht schuld, sondern einfach zu unfähig.“

Es kommt vor, dass sich Eltern unbewusst etwas von ihren Kindern erwarten, dass diese nicht erfüllen können. Dies kann zum Beispiel sein, dass der Sohn die Aufgaben des Partners übernehmen soll, oder dass das Kind die Beziehung der Eltern retten soll oder deren ungelebte Träume verwirklichen soll.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Welt etwas vom Kind will, das es nicht geben kann, was daran liegen muss, das es nicht gut genug ist. Das führt häufig zu einem generalisierten „Ich kann das nicht.“ Menschen mit diesem Muster haben oft eine beeindruckende Liste an Ausbildungen und Fähigkeiten und sehen sich dennoch immer wieder vor Aufgaben gestellt, die sie überfordern.

Dieses „Ich kann das nicht.“ kann als Schutz gegen die Verantwortung dienen, die dem Kind zugeschoben wurde, es aber nicht tragen kann.

Ein Kind kann die Mutter nicht (dauerhaft!) aus ihrer Einsamkeit befreien, oder dem Vater die Anerkennung, die dieser von seinem Vater gebraucht hätte. Ein Minderwertigkeitskomplex kann als Schutz gegen diese oder ähnliche Forderungen dienen.

Mitleid als Ersatz für Liebe

“Wenn ich nicht klein und schwach bin interessiert sich niemand für mich.”

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die nur dann Aufmerksamkeit bekommen haben, wenn sie schwach, krank oder verzweifelt waren. Den Baum erklettert, beste in Mathe, herrliches Bild gemalt … alles egal, aber wenn die Tränen flossen, weil irgendetwas nicht gelungen ist, dann war jemand da, tröstete dich und schenkte dir viel Aufmerksamkeit. Für Selbstständigkeit, Erfolg und Stärke gab es nichts, für’s klein und schwach sein gab es Aufmerksamkeit, Trost und Hilfe.

In diesem Fall scheint es gefährlich die Minderwertigkeitskomplexe los zu lassen, weil man dadurch die Aufmerksamkeit der Retter-Typen verlieren würde. Eventuell würden sich diese noch mit einem vorwurfsvollen „Jetzt brauchst du mich doch gar nicht mehr!“ oder „Das soll der Dank sein. Da kümmere ich mich all die Jahre um dich und jetzt lebst du dein eigenes Leben!“ verabschieden.

… was ich noch sagen möchte

Minderwertigkeitskomplexe sind weder etwas mit dem man halt leben muss, noch etwas, das man so leicht ablegen kann, wie ein altes Kleidungsstück. Sie gehören zu einem erlernten Verhaltenskomplex und es ist möglich neue Muster zu lernen, die die eigenen Bedürfnisse besser erfüllen.

Da Minderwertigkeitskomplexe jedoch tief in die Persönlichkeit reichen, werden sich Widerstände zeigen, die nicht leicht durch etwas gutes Zureden zu überwinden sind. Widerstände deuten auf einen verborgenen Nutzen und unerfüllte Bedürfnisse hin und nur wenn diese Widerstände als liebevolle Hinweisgeber geachtet werden, fällt es leicht, sich auch für neue, effektivere Strategien zu öffnen.

Das beste was Eltern für ihre Kinder tun können, ist ihnen ein Vorbild dafür zu sein, wie man authentisch seinen Selbstwert lebt.

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Vorsätze, Ziele und Motivationsprobleme

Es kann vorkommen, dass ein Ziel wie 10kg abnehmen oder das Jura-Studium abschließen keine Verbindung mehr zu den Bedürfnissen hat, die wir damit zu erfüllen hoffen.

Dies geht oft einher mit dem Glaubenssatz oder der fixen Idee: „Dann ist es besser als jetzt.“ Aber es ist niemals dann, weil es einfach immer jetzt ist. Der Glaubenssatz „Dann ist es besser als jetzt“, ist wie die Karotte an der Angelschur, der der Esel hinterher trabt, aber sie nie erwischt.

Unsere Gefühle sind im Hier und Jetzt und weisen uns darauf hin, wie erfüllt oder unerfüllt unsere Bedürfnisse momentan sind.

Wenn die Verbindung von dem Ziel, das wir uns vorgenommen haben zu unseren momentanen Bedürfnissen fehlt, kann es so gut wie unmöglich werden, ausreichende Motivation und Durchhaltevermögen aufzubringen.

Mir hilft es diese Verbindung wieder herzustellen indem ich frage:

Was würde sich erfüllen, wenn ich dieses Ziel erreiche?
Vielleicht hilft dir dabei die Liste von Bedürfnissen.

Was erfüllt diese Bedürfnisse schon im Hier und Jetzt (zumindest ein wenig)?

Wenn meine Bedürfnisse jetzt voll erfüllt wären, wäre es noch immer ein Ziel von mir?

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Jahresresümee – Fragen, die ein Lächeln auf meine Lippen zauberten

Ich hab zu Weihnachten den Newsletter von Til  sehr ansprechend gefunden und möchte diese coole Art des Jahresrückblick weitergeben.

Das hilfreichste für mich waren so gut wie immer die richtig gute Fragen, und nur ganz selten Antworten.

Über diese Fragen nach zu denken gab mir einige wichtige Einsichten und zauberte ein breites Lächeln auf mein Gesicht.
Ich hoffe dir geht es damit auch so!

1) Wer sind die 20% Menschen aus meinem Bekanntenkreis, die 80% zu meinem Glück, persönlichen / beruflichen Weiterentwicklung und dem Gefühl emotionale Unterstürzung zu erhalten beigetragen haben? Wie habe ich diese Menschen kennen gelernt?

2) Wer sind die 20% der Menschen, die 80% zu meinen Sorgen, Unglück, Wut und oder Streitereien beigetragen haben?

3) Was sind meine drei größten Erfolge dieses Jahr? Wie sind sie zustande gekommen? Wie kann mir das wieder gelingen? Wie hätte ich das gleiche mit nur 20% Aufwand erreichen können?

4) Was waren meine drei größten Rückschläge dieses Jahr? Wie sind diese zustande gekommen? Was habe ich daraus gelernt? Wie kann ich verhindern, das mir das wieder passiert?

5) Was ist diese eine Sache, von der ich wünschte ich hätte sie getan bzw. nicht getan (oder mehr getan oder weniger getan) dieses Jahr.

6) In welcher Zeit war ich letztes Jahr am glücklichsten / unglücklichsten / am meisten unter Stress / am meisten begeistert / am zufriedensten? Was habe ich während dieser Zeiten gemacht? Wie kann ich das nächstes Jahr wiederholen bzw. verhindern?

7) Was war das wichtigste Buch das ich dieses Jahr gelesen habe? Warum habe ich es gelesen? Was habe ich daraus gelernt? Wer hat es mir empfohlen?

8) Über welche drei Dinge habe ich dieses Jahr meine Meinung geändert? Warum?

9) Was sind die drei wichtigsten Dinge, die ich dieses Jahr übers Leben, Erfolg und andre Menschen gelernt habe?

10) Wenn ich so objektiv wie möglich auf das was ich letztes Jahr gemacht habe schaue, so als würde ich eine andere Person betrachten, was würde ich über diese Person denken? Wofür interessiert sie sich? Was sind ihre Ziele und Ambitionen? Was ist ihr wichtig? Wovor hat sie Angst? Wie gut passt das mit ihren aktuellen Plänen zusammen?

11) Wenn ich 80 wäre und auf das letzte Jahr zurück schaue, was würde ich mir selbst sagen? Welchen Rat würde ich mir für das nächste Jahr geben?

Ich wünsche dir ein glückliches, liebevolles und erfolgreiches 2016!

Jahresrückblich

PS:
Wenn du Englisch kannst, abonniere den Newsletter von Til. Ich kann ihn empfehlen.

Lösen des “Ich leide” Musters

Diese Affirmationen sind dazu da, sich die Wirkungsweise des „ich leide“-Musters bewusst zu machen und unterstützen das Muster auf zu lösen. Dadurch öffnet sich eine Tür um aus der Opferrolle auszusteigen und gesündere Strategien zu finden.

Am bester wirken sie, wenn du dabei EFT-Akupressurpunkte, wie den Dünndarmpunkt auf deiner Handkante, klopfst und die Affirmationen laut aussprichst. Wenn ein Satz für dich nicht stimmig ist, dann ersetze ihn durch einen, der sich für dich richtig anfühlt.

Die Affirmationen und Glaubenssätze, auf die eingegangen wird, stehen unter dem Video. Ich wünsche dir gutes Loslassen und viel Erfolg.

Wenn ich merke, dass ich etwas richtig gut kann, dann gibt mir das ein so ein warmes, freudiges Gefühl. Es ist ein gutes Gefühl etwas so richtig gut zu können.
Eines der Dinge, die ich richtig gut kann, ist leiden.

Auch wenn da dieses Leid ist
in mir und um mich herum
wähle ich mich zu akzeptieren und zu lieben
so gut ich jetzt kann

Auch wenn ich dieses Leid fühle
entscheide ich mich zu akzeptieren, zu lieben, und zu ehren
auf allen Ebenen, so gut ich kann.

Sehr gut leide ich mit Dingen, die schon lange passiert sind. Ich leide darunter, in dem ich mich immer wieder auf eine Art und Weise daran erinnere, die das Leid neu lebendig macht.

All dieses Leid, das früher einmal geschehen ist

Ich leide auch sehr gut in dem ich mir vorstelle, was in der Zukunft eventuell passieren könnte, wogegen ich dann gar nichts tun kann.

All dieses Leid, das ich mir vorstelle, dass irgendwann einmal vielleicht irgendwo geschehen könne.

Und da ist da noch das Leid der anderen. Das Leid von Familienmitgliedern, von Freunden, von Bekannten, von Menschen, die ich gar nicht kenne und das der Tiere.

All dieses Leid der Anderen

Ich leide mit ihnen, in dem ich mir vorstelle, wie sehr sie doch unter ihrer Situation leiden müssten. Vielleicht leiden sie wirklich, vielleicht auch nicht.

Ich nutze meine Fantasie, um mir vorzustellen, wie sehr sie doch leiden müssten. So erschaffe ich mir das Leid, das ich in ihrer Situation empfinden würde.

Mitleid ist auf andere projiziertes Leid.

Ich kann sehr gut leiden
Und wenn ich schon nicht leide, dann bin ich beleidigt

Ein Teil von mir denkt, das es richtig ist dieses Leid zu fühlen
Ein Teil von mir denkt, dass es so sein muss.

Nicht etwa weil ich dumm oder schlecht bin.
Ich übernahm dieses Muster, ohne es zu kennen.
Ich übernahm dieses Muster, ohne zu wissen wofür es gut ist.

Möglicherweise möchte dieser Teil von mir durch Leiden etwas gut machen, für das ich mich verantwortlich fühle.

Ich erlaube mir, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen, in dem ich bei mir anfange und wähle, dass ich mich gut fühle.

Ich erlaube mir, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen, in dem ich bei mir anfange und wähle, dass ich mich gut fühle.

Möglicherweise glaubt dieser Teil, er könne andere vom Leiden befreien, in dem er selbst leidet.

Auch wenn dieser Teil das glaubte, wähle ich mich voll und ganz zu akzeptieren, zu lieben und zu ehren … und jeden der auf irgendeine Weise irgendwie damit zu tun haben könne

Ich erlaube mir das Leid auf der Welt zu verringern, in dem ich anfange mich gut zu fühlen und das Geschenk des Leben genieße.

Möglicherweise glaubt dieser Teil von mir, er wird durch sein Leiden heilig oder er glaubt, er wird dafür im Jenseits belohnt.

Ich erlaube mir das Geschenk des Lebens zu genießen und mich am Leben mit all seinen Facetten zu erfreuen.

Möglicherweise glaubt dieser Teil ohne Leid gibt es keine Weiterentwicklung.
Ich erlaube mir mit Freude und Neugier zu lernen.

Auch wenn ich noch etwas Leid fühle
entscheide ich mich dafür mich zu akzeptieren und zu lieben

Auch wenn ich mir dieses Leid zum größten Teil selbst erschuf,
entscheide ich mich dafür mich zu akzeptieren, zu lieben und zu ehren auf allen Ebenen, so gut wie ich kann.

Ich öffne mich für die Möglichkeit, das Leben meiner Mitmenschen durch mein Wohlbefinden und meine Lebensfreude zu bereichern.

Ich öffne mich dafür, mehr Frieden und Liebe zu empfinden

Ich öffne mich dafür, das Schicksal meiner Mitmenschen bei ihnen zu lassen und stattdessen mein eigenes Leben mit Wohlwollen und Freude zu leben.

Ich lösche das Muster leiden zu müssen aus all meinen Zellen.

Ich lösche das Muster zu leiden aus meiner gesamten Vergangenheit

Ich entferne das Muster zu Leiden und seine aller tiefste Ursache aus Körper, Geist und Seele

Ich erlaube mir Frieden zu fühlen.
Ich erlaube mir auf der aller tiefsten Ebene zu heilen in Körper, Geist und Seele.

Nimm einen tiefen Atemzug!
Trinke ausreichend stilles Wasser oder Tee, um dein Heilungsprozess zu unterstützen.

Alles Gute!

Affirmationen zum Loslassen bei Trauma, emotionalen Schmerz, Trennung

Hier sind einige Affirmationen, die dich unterstützen schmerzhafte Erfahrungen zu überwinden und dich vom Schmerz zu befreien. Sie sind teilweise eine Übersetzung aus dem Englischen von Brat Yates zu diesem Thema.
Du kannst sie dir einfach anhören oder laut aussprechen. Die stärkste Wirkung haben sie, wenn du dabei EFT-Akupressurpunkte, wie z.B. deine Handkante, klopfst und sie laut aussprichst. Wenn der Wortlaut oder einzelne Aussagen für dich nicht stimmig sind, fühle dich frei, die Worte,  so zu verändern, wie es für dich passt.  Der vollständige Text steht unter dem Video.
Diese Affirmationen sind nicht als Ersatz für eine Therapie gedacht, sondern begleiten dich in deinen Prozessen.

Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Wohlbefinden

Auch wenn ich diese Erfahrung gemacht habe
wähle ich mich zu lieben und zu akzeptieren
Auch wenn mir das passiert ist
wähle ich, dass ich mich liebe und ehre
Ich habe diese Erfahrung gemacht
und sie war sehr schmerzhaft

und auch wenn ich noch immer viel von diesem Schmerz in mir trage,
wähle ich mich zu lieben, ehren und zu achten
und ich wähle mir tief und vollständig zu vergeben

und ich wähle – so gut ich kann –
auch jeden der zu diesen Schmerzen beigetragen hat
zu lieben, ehren und achten
und so gut ich kann zu vergeben,
weil ich für mich die Freiheit wähle.

Das was geschehen ist,
diese schmerzhafte Erinnerung
all diesen Schmerz den ich gefühlt habe
all diesen Schmerz den ich noch in mir trage
ich wähle den Schmerz zu bereinigen
Ich wähle den Schmerz zu löschen
Ich habe ein Recht den Schmerz zu löschen
Ich schulde es niemand,
diesen Schmerz weiter mir mir herum zu tragen.

Ein Teil von mir denkt vielleicht, dass ich diesen Schmerz nicht löschen darf
Vielleicht denkt dieser Teil, ich müsse mich selbst bestrafen,
Vielleicht denkt dieser Teil, ich könnte die Verursacher damit bestrafen,
Vielleicht denkt dieser Teil auch,  es wäre gerecht oder irgendwie heilig zu leiden.

Die Wahrheit ist, dass die Welt durch meinen Schmerz nicht gerechter wird
Ich kann nicht genug leiden um vergangenes Unrecht gut zu machen
Ich kann nicht genug leiden, um Liebe, Mitgefühl und Trost zu erzwingen
Ich kann nicht genug leiden, damit es irgend jemanden besser geht

Vielleicht denkt dieser Teil,  ich muss leiden, um geliebt und gesehen zu werden
Vielleicht denkt dieser Teil, ich muss leiden, um Mitgefühl und Trost zu erfahren
Vielleicht denkt dieser Teil, ich muss leiden, damit es nie wieder passiert.
Vielleicht denkt er, ich muss leiden, um mich zu schützen.

Welche Gründe dieser Teil von mir auch immer hat,
sie beruhen auf einem Missverständnis.

Ich habe genug gelitten.
Ich habe den Schmerz mit mir lange genug herum getragen.
Der Schmerz heilt weder mich noch die Welt
und ich finde bessere Wege um mich zu schützen.

Ich erlaube mir den Schmerz gehen zu lassen.
Ich lasse diesen Schmerz los,
ich lösche ihn aus alle meinen Zellen in der Gegenwart
und meiner gesamten Vergangenheit.

Ich erlaube mir die Angst gehen zu lassen.
Ich lasse die Angst los,
ich lösche sie aus alle meinen Zellen in der Gegenwart
und ich lösche sie aus meiner gesamten Vergangenheit.

Ich erlaube mir die Wut und den Hass gehen zu lassen.
Ich lasse die Wut und den Hass los.
ich lösche sie aus alle meinen Zellen in der Gegenwart und
und ich lösche sie aus meiner gesamten Vergangenheit.

Ich erlaube mir zu heilen.
Ich erlaube mir Liebe, Mitgefühl und Vergebung zu erfahren.
Ich erlaube mir zu heilen.
Ich heile Körper, Geist und Seele.

Buddhistische Meditation über Abhängigkeit/Anhaftung und Liebe

Nach buddhistischer Sichtweise besteht Abhängigkeit überall dort, wo wir eine andere Person, Dinge oder äußere Umstände als Quelle unseres Glücks sehen.

Ich habe aus gegebenen Anlass diese buddhistische Meditation über Abhängigkeit* (Buddhist Meditation on Attachment*) aus dem Englischen übersetzt und zum Anhören und Mitmachen auf Youtube gestellt. Falls dir die Anleitung auf YouTube zu schnell ist, findest du den vollständigen Text unter dem Video.

*Attachment wird auch oft mit Anhaftung übersetzt, aber ich finde Abhängigkeit trifft es besser.
Helena Krivan, eine meiner geschätzen LehrerInnen schreibt dazu jedoch:
“Eine Anmerkung dazu (von einer Übersetzerin und Buddhistin ;-)): “Attachment” nicht als “Anhaftung” zu übersetzen sondern als “Abhängigkeit” mag verführerisch sein und auf den ersten Blick durchaus Sinn machen.
Allerdings geht hier der aktive Aspekt des Anhaftens verloren: ICH hafte an – daher habe ich auch die Option, das Anhaften zu beenden. Bei “ich bin abhängig” wird diese klare Zuordnung der Kompetenz und der Zuständigkeit verwaschen oder geht ganz verloren.

Falls dich diese Meditation sehr bewegt hat, hilft dir sehr wahrscheinlich auch diese:
http://mentalschlank.at/nie-wieder-liebeskummer-eifersucht-verlustaengste-gefuehrte-meditation/

Hier die volle Anleitung für die Meditation:

Buddhistische Meditation über Abhängigkeit und Liebe

Die Buddhistische Definition von Abhängigkeit lautet: Abhängigkeit ist eine Einstellung, die die positiven Eigenschaften von etwas oder jemand überbewertet. Abhängigkeit ist das Klammern an eine Person, ein Ding oder einen Umstand als Quelle des Glücks.

Bevor du diese Meditation beginnst, nimm die richtige Körperhaltung ein.

Prüfe 7 Punkte deiner Haltung.

1) Beine. Ideal ist die volle Lotusposition. Wenn das nicht möglich ist, nimm die halbe Lotusposition ein. Ist auch das schwierig, setze dich mit überkreuzten Beinen aufrecht auf einen Sessel.

2) Arme: Entspannt. Die Hände liegen entweder diamant- förmig gefaltet im Schoß oder in einem Mudra seitlich auf auf den Beinen.

3) Rücken: Fühle deine Wirbelsäule aufrecht und gerade

4) Augen: Es ist empfehlenswert die Augen leicht geschlossen zu halten. Für Anfänger ist es auch möglich die Augen ganz zu schließen.

5) Kiefer: Entspannt. Vermeide es die Zähne zusammen zu beißen.

6) Zunge: parke deine Zunge am oberen Gaumen hinter den Zähnen

7) Kopf: Beuge deinen Nacken ganz leicht nach vorne und fixiere einen Punk auf den Boden vor dir. Hältst du den Kopf zu hoch, bewirkt das geistige Unruhe. Hältst du ihn zu tief, bewirkt das Schläfrigkeit und Dumpfheit.

Rufe dir deine Motivation ins Bewusstsein.

Du kannst dich von folgenden Gedanken inspirieren lassen:

Der Sinn meines Lebens ist, dass ich Frieden und Freude verbreite. Damit ich das kann, ist es wichtig, dass ich meine schädlichen Gedanken und Muster bändige. Meine selbstsüchtige Einstellung hat so viele Probleme verursacht. Heute wende ich mich davon ab und gehe andere Wege. Ich habe die Möglichkeit und wähle ein heilsames Leben.

Nun bringe deine Geist zur Ruhe.

Vollführe die 9-Schritt-Atem-Technik. Dies ist eine mentale Praxis. Benutze also nicht deine Finger, sonder stelle es dir nur vor.

1) Atme 3x durch dein linkes Nasenloch ein und aus
2) Atme 3x durch dein rechtes Nasenloch ein und aus
3) Atme 3x durch beide Nasenlöcher

Analysiere nun, was Abhängigkeit bedeutet.

Die Buddhistische Definition von Abhängigkeit ist: Abhängigkeit ist eine Einstellung, die die positiven Eigenschaften von etwas oder jemand überbewertet. Abhängigkeit ist das Klammern an eine Person, ein Ding oder einen Umstand als Quelle des Glücks.

Rufe dir die Definition von Abhängigkeit ins Bewusstsein.  Achte darauf, ob du diese Einstellung auch in dir findest.

1) Wie fühlt es sich an etwas zu klammern. Wie fühlt es sich an von etwas oder jemand abhängig zu sein?

2) Rufe dir eine Person ins Bewusstsein gegenüber der du Abhängigkeit fühlst. In wie weit trifft die Definition bezüglich dieser Person zu.

3) Wie fühlst du dich in Gegenwart dieser Person? Fühlt es sich so an, als wäre sie die Quelle deines Glücks? Ist diese Person wirklich die Quelle deines Glück?

4) Was für eine Art oder welche Qualität von Glück bekommst du von dieser Person?
Wenn du an sie denkst, wie erscheint dir diese Person?

5) Welche Qualitäten siehst du in dieser Person? Wie sehr übertreibst du diese Qualitäten? Sieht jeder die selben Qualitäten in dieser Person?

6) Sind diese Qualitäten immer da? Sind sie dauerhaft oder ist es möglich, dass sie sich verändern?

7) Welche Art von Unrealistischer Erwartung hast du möglicherweise in Bezug auf diese Person. Hast du diesen Gedanken, den Wunsch, dass sie immer bei dir ist? Ist dieser Wunsch für dich realistisch?

8) Versuche dir vorzustellen, dass dich diese Person unglücklich macht. Wie fühlt sich der Gedanke von Trennung an? Akzeptiere, dass du eventuell von dieser Person getrennt wirst, entweder durch den Tod oder andere Umstände.

9) Ist da der Gedanke in dir, dass die Trennung unerträglich sein wird? Dass Trennung von dieser Person das Ende all deines Glücks bedeutet. Ist dieser Gedanke realistisch?

10)Denke daran, wie du dich an diese Person klammerst. Beobachte wie das Klammern auf Angst beruht. Die Natur von Klammern beinhaltet die Angst von dieser Person oder Ding getrennt zu werden. Beobachte jede Angst die du in Bezug auf diese Person hast. Wie stark ist diese Angst.

11) Wenn du auch dann Angst hast, wenn du mit ihr zusammen bist, ist dass dann wirklich Glück? Ist es dir überhaupt möglich, ihre Gesellschaft zu genießen.

12) Nun beobachte, wie deine Abhängigkeit dein Verhalten gegenüber dieser Person beeinflusst. Ist es dir möglich in einer Art und Weise zu agieren, mit der du dich gut fühlst?

13) Was opferst du für deine Abhängigkeit? Spirituelle Praxis? Etnische Standarts? Deinen Selbstwert? Was opferst du?

14) Wie reagierst du auf jemanden oder etwas der deiner Abhängigkeit in den Weg kommen könnte?

Nun denke an Liebe

Was ist der Unterschied zwischen Liebe und Abhängigkeit?
Die buddhistische Definition von Liebe ist, anderen Glück zu wünschen.

Prüfe nun wie viele deiner Gefühle kommen daher, dass du dieser Person Glück wünscht und wie viele kommen von deinem eigenen selbstsüchtigen Streben nach Glück.

Wie viel von deinen Gefühlen und Gedanken bezüglich dieser Person passen auf die Definition von Liebe? Und wie viele passen auf die Definition von Abhängigkeit?

Auch wenn dein Klammern, auch wenn deine Abhängigkeit so scheint, als wäre sie dein Freund: Sie verhindert deine Entwicklung, sie beschränkt dein Potential für Liebe. Achte darauf in deinem tagtäglichen Leben Abhängigkeit als solche zu erkennen und nach und nach aufzulösen

Buddha sagte: Solange du der Abhängigkeit folgst, kannst du Zufriedenheit nicht erreichen. Wer Abhängigkeit mit Weisheit entgegnet erreicht Zufriedenheit.

Bitte widme die Vorteile, die dir durch diese Meditation erwachsen,
deinen Lehren und Eltern,
sowie dem Wohle alle fühlender Wesen.
Möge der Bodhicitta, der noch nicht erhoben hat,
sich erheben und wachsen und der, der sich schon erhoben hat,
möge wachsen und wachsen.

Geführte Meditation: Blockaden und psychosomatische Beschwerden transformieren

Diese geführte Meditation bringt dich an einen wunderschönen See mitten im Wald, wo du dich bequem an einen Baum gelehnt entspannen kannst, während dein Unbewusstes für dich arbeitet.

Unabhängig davon welche Blockaden, welcher Schmerz oder unerfüllten Wünsche dich auch immer antreiben, dein Spiegelbild im See wird hinabtauchen in die Tiefen deines Unbewussten und dir eine Lösung, eine Idee oder einen Hinweis für den nächsten Schritt überreichen.

„Du hast bereits alles in dir!“ – Oder warum eine Nuss kein Baum ist

Du hast bereits alles in dir

wahlnuss

„Du hast bereits alles in dir!“ Oft habe ich diese Worte vernommen, als ich verzweifelt war und nicht weiter wusste. Gelegentlich habe ich sie auch jemanden gesagt.

Diese Annahme die Grundlage meiner Arbeit. An sich sollte sie, die Basis der Arbeit jedes Heilers und jeder Heilerin sein. Auch wenn die Schulmediziner gelegentlich vergessen, dass es nicht sie sind, die heilen, sondern nur den Heilungsvorgang des Menschen begleiten und unterstützen können.

Jeder trägt die Anlagen für ein erfülltes, glückliches und erfolgreiches Leben in sich.

Ja, jeder, wirklich jeder trägt die Anlage, die Möglichkeit dazu in sich. Jedoch erlebe ich gerade im Energetiker-Kreis immer wieder mal, dass diese Wahrheit verdreht oder irgendwie zu etwas mehr hinderlichen als nützlichen verbogen wird.

Ich erzähle dazu gerne die Geschichte mit der Nuss.

Die Geschichte mit der Nuss

Stell dir eine schöne, frische Wahlnuss vor. Sie trägt alles in sich um ein stattlicher, riesengroßer, schattenspendender, selbst Nüsse tragender Wahlnussbaum zu werden. Niemand kann der Wahlnuss das absprechen.

Und stell dir nun vor, sie liegt auf einem Fensterbrett. Jeden Tag geht die Sonne auf und scheint auf die kleine Wahlnuss. Und es ist wahr: Sie hat alles in sich, um ein großer, stattlicher Baum zu werden.

Jedoch wird auf dem Fensterbrett niemals aus der Wahlnuss ein herrlicher Baum, egal wie viel sie darüber meditiert, schon immer ein Baum gewesen zu sein und sich bemüht all ihre Anhaftungen ans „Nuss-Sein“ loszulassen.

Eine Nuss ist kein Nussbaum.

Damit aus der kleinen Wahlnuss ein Baum werden kann, braucht sie einen guten Platz auf der Erde, Wasser und Sonnenlicht. Dann beginnt sie von ganz alleine zu wachsen und entwickelt sich zu dem stattlichen Baum. Sie hatte immer schon alles in sich um der Baum zu werden, aber die Wahlnuss war kein Baum.

Damit die Wahlnuss zum Wahlnussbaum wachsen kann braucht sie, dass ihre Bedürfnisse im Außen erfüllt werden. Die Bedürfnisse der Wahlnuss zum Wachsen sind Erde, Wasser, Licht und die richtige Temperatur.

Deine Bedürfnisse

Damit du als Mensch wachsen und dich entfalten kannst, ist es für dich genau so wichtig, wie für die Nuss, dass deine Bedürfnisse erfüllt werden. Deine Bedürfnisse sind vielleicht Liebe, Hoffnung, Freiheit, Unterstützung.

Eine Liste deiner möglichen Bedürfnisse, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, findest du hier (Liste:Bedürfnisse und Werte) . Finde heraus was es braucht, damit du dich über deine menschlichen Beschränkungen hinaus entwickeln kannst, bevor du das nächste mal damit haderst, ein Mensch mit Bedürfnissen zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Liebe und Gute auf deinem Weg.

LG
Gerlinde

Energievampire – Was hilft wirklich?

Mal vorweg

Wenn du dich in Gegenwart eines Menschen schnell leer und ausgelaugt fühlst, dann liegt das nicht an der Person, sondern an deiner Reaktion auf sie.

Es nutzt nichts gegen die Dunkelheit eine Wand hochzuziehen. Zünde dein Licht an und das Problem ist gelöst.

Meine Erfahrung

Ja, ich kenne das Phänomen gut. Eben noch halbwegs gut gelaunt und motiviert und nach 5 Minuten mit Tante Hanni ist der Akku leer. Tante Hanni ist einsam, spricht fast nur davon, wie hart und schwer das Leben ist, redet viel und hört kaum zu. Sie fühlt sich selbst leer und will tatsächlich Energie in Form von Aufmerksamkeit, Zustimmung, Mitgefühl.

So ein Energiesauger! Oder? Wirklich?

Ich spüre doch jedes Mal wie mein Akku leer wird, wenn ich nur in ihrer Nähe bin.

Susi jedoch reagiert ganz anders auf sie. Sie macht Scherze über’s alt werden, kommentiert ihre Aussagen übers Leben mit interessierter Verwunderung und wirkt berührt, aber nicht bedrückt wenn Tante Hanni von ihrer Kindheit im Krieg erzählt.

Auf die Frage, wie Susi das macht, antwortete sie nur: „Schau, ihr geht’s nicht gut. Und wenn es ihr eine Freude macht, dass ich sie besuche, freut es mich auch.“

Im Fall von Tante Hanni halfen mir weder energetische Schutzschilde, visualisierte Lichtkugeln noch irgendwelche Affirmation.

Was mir geholfen hat

1) Klärung: „Was genau löst Sie in mir aus?“

Zuerst fragte ich mich: „Was genau löst Sie in mir aus?“

Ich erkannte, dass ich mich selbst auch etwas einsam fühlte, und meine Energie nutzte um diesen Teil von mir zu unterdrücken. Ihre Gegenwart konfrontierte mich mit meiner eigenen Einsamkeit, die gesehen und gefühlt werden wollte.

Da ich das aber nicht zulassen wollte, entstand in mir der Drang, dafür sorgen zu müssen, dass sie sich nicht mehr einsam fühlt. Das machte meinen Akku leer, nicht ihr Wunsch nach Energie und Aufmerksamkeit.

2) Bedürfnis erkennen „Was braucht die Person am meisten?“

Dann überlegte ich mir, was sie in ihrer Situation am meisten brauchte. Das war wieder einen Sinn im Leben sehen zu können. Es geht dabei weniger darum, die Wahrheit der anderen Person zu erkennen, sondern die eigenen Urteile und Vorstellungen über die Person mit etwas positiven zu verknüpfen.

Eine Liste mit möglichen Bedürfnissen der Person findest du hier: Bedürfnisse und Werte

3) Information senden „Wie ist es, wenn das Bedürfnis erfüllt ist?“

Als dritten Schritt nahm ich zu dem Gefühl von Sinn im Leben in meinen Herzen Kontakt auf und visualisierte es als weißes Licht, dass sich immer weiter ausbreitet. So weit, bis es Tante Hanni erreicht und sie es einatmen kann. Dadurch bleibe ich positiv mit mir selbst verbunden und gleichzeitig auch mit ihr, ohne von ihrem Mangel beeinflusst zu werden.

Was ich noch sagen möchte

Mir ist hier wichtig, zu betonen, dass ich ihr damit keine „Energie schicke“. Ich nehme die Information, wie es sich anfühlt, wenn es gut ist, und strahle diese Information aus. Ich gebe dadurch nichts von meiner Energie her. Diese Information ist da, genau so wie meine Körperwärme, oder die Tatsache, dass ich CO² ausatme. Mit der Visualisierung richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Fülle in mir.

Die 4 Arten von Nahrung – Tibetische Weisheit

Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit dem tibetischen Buddhismus beschäftigt, vor allem wie Geshe Michael Roach ihn lehrt. Geshe Roach hat 25 Jahre im Kloster tibetischen Buddhismus studiert und dem Auftrag seines Lamas folgend bewiesen, dass tiefe Spiritualität, Ethik und überwältigender Erfolg im Geschäftsleben sehr wohl vereinbar sind. (Links findest du am Ende des Artikels). Ich bin dabei auf folgende Beschreibung gestoßen, die ich sehr einleuchtend fand und gerne mit dir teilen möchte.

Die 4 Arten der Nahrung

Die tibetischen Schriften beschreiben 4 Arten von Nahrung, die du brauchst um am Leben bleiben zu können.

1) Essbare Nahrung

Die erste Art von Nahrung,  ist die essbare Nahrung, also ganz normale Nahrungsmittel.

2) Schlaf

Die zweite Art von Nahrung ist Schlaf. Du weißt sicher selbst, dass zu wenig Schlaf genau so unangenehm wie Hunger sein kann und auf Dauer krank macht.

3) Hoffnung

Die dritte Art von Nahrung ist Hoffnung bzw. Zuversicht. Stell dir vor, ein Pferd läuft ein paar Tage durch die Wüste. Kurz bevor es verdurstet riecht es Wasser. Es schleppt sich mit aller letzter Kraft über den Hügel und erreicht eine Oase mit einem kleinen See. Egal wie entkräftet das Pferd schon ist, es stirbt nicht wenige Meter vor der Oase. Sein Körper mag am Ende sein, doch die Hoffnung verleiht im Kraft, die letzten hundert Meter bis zur Rettung zu überwinden. Hoffnung hält es am Leben. Hoffnung hält uns alle am Leben.

4) ungestörte Konzentration

Die vierte Art von Nahrung sind schlicht ungestörte Momente der Konzentration. Wir blühen in diesen Moment auf, in denen wir so auf eine Sache konzentriert sind, dass wir uns darin verlieren. Vielleicht erinnerst du dich daran, wie du tiefen Frieden und Ruhe in einem solchen Moment empfunden hast, sei es als du dein Lieblingslied gehört, ein Buch gelesen oder in dein Armen eines geliebten Menschen gelegen bist.

Wann immer wir aus solchen Momenten herausgerissen werden,  weil das Handy klingelt, das Kind schreit oder der Chef noch etwas will, dann tut das wirklich weh – In unserem Körper und in unserem Geist.

Ein Mensch der ständig unterbrochen wird,
wird genauso unleidlich, wie jemand der
mehrere Tage zu wenig geschlafen hat.

Schaffe ungestörte Momente

Natürlich ist es wichtig, darauf zu achten, andere nicht so oft zu unterbrechen, um nicht Karma zu erzeugen, das als ständiges Unterbrochen-Werden auf dich zurück kommt. Es ist jedoch genau wichtig, wenn nicht noch wichtiger, dass du bewusst Momente der Ruhe, Stille und Frieden schaffst, für dich und andere. Vielleicht in der freien Natur, fern ab von Videospielen und ewig piepsenden Handys.

Momente der Konzentration

Frei nach Geshe Micheal Roach aus dem Buch „Karma der Liebe“ S95FF, als Teil der Antwort auf eine Frage, die in etwa lautet: „Was muss ich tun, damit mich mein Mann nicht ständig unterbricht.“

Mir hat dieser Text klar vor Augen geführt, woher denn meine „Unleidlichkeit“, die sich in den letzten Wochen bei mir irgendwie eingeschlichen hatte, kam. Mir war die Fähigkeit zur Konzentration etwas abhanden gekommen.

Mehr Informationen zu Geshe Michael Roach
http://www.denstiftverstehen.de
http://www.theknowledgebase.com

Geführte Meditation: Das ICH stärken

Diese Meditation begleitet dich dabei mit deinem ICH, deiner Identität, tiefer in Kontakt zu kommen und die Wirkung unterschiedlicher, angenehmer Qualitäten zu erfahren. Wenn du sie öfters machst, wirst du feststellen können, dass du sie immer wieder anders erleben wirst.

Ich habe sie gemacht, als ich mich selbst nicht so richtig spüren konnte und mich danach gesehnt habe, wieder mich selbst zu spüren anstatt aller möglichen Fremdenergien und Emotionen wahr zu nehmen.

Ich wünsche dir viel Freude, Reinigung und Stärkung damit 🙂

Nie wieder Liebeskummer, Eifersucht, Verlustängste – Geführte Meditation

Ich habe diese geführte Meditation zum Auflösen von Abhängigkeiten und schmerzhafen Gefühlen damals für mich selbst geschrieben und jetzt neu aufgenommen. Ich selbst habe sie sicher 20, 30 Mal gemacht. Für jeden (Ex-)Partner einige Male und es hat mich jedes Mal ein großes Stück weiter gebracht.

In dieser Meditation wirst du dich zuerst an die positiven, schönen Erfahrungen mit deinem (Ex-)Partner erinnern und daraus Kraft tanken. Dann wirst du mit der Kraft der guten Erfahrungen in dir einen neuen Blickwinkel auf schmerzhaften Erfahrungen erlangen und dir eine neue Art und Weise schaffen, dich an diese zu erinnern. Weiters wirst du dich in der Situation, in der du dich zum ersten mal so verletzt gefühlt hast, abholen. So gewinnst du mehr Kraft und Freiheit für deine jetzigen Beziehungen und alte Verletzungen können heilen.

Es hat mir sehr dabei geholfen, die Verantwortung für meine Gefühle und Bedürfnisse zu übernehmen, und zwar nicht nur vom Verstand her.  Liebeskummer, Eifersucht und Verlustängste sind Ausdruck von emotionalen Abhängigkeiten und Missverständnissen.  Um sich vollständig aus diesen Abhängigkeiten zu befreien braucht es Zeit, Mut und Unterstützung.

Diese geführte Meditation ist meine Art dir Zeit und Unterstützung zu schenken, auf das sich die Liebe in dieser Welt mehren möge.

Bitte teile sie und gib sie an Menschen weiter, die gerade Unterstützung diesbezüglich brauchen.

Keine Freiheit ohne Disziplin?

Disziplin ist ein Wort, das bei vielen keine angenehmen Assoziationen auslöst. Sei es das „Ruhig-sein-müssen“ in der Schule, obwohl sich der Bewegungsdrang und die Lust zu spielen melden, oder das konsequente Verzichten auf Süßigkeiten, obwohl einem das Wasser im Mund zusammen läuft.

Disziplin Freiheit Zitate gestaltenWenn ich an Disziplin denke, dann fallen mir zunächst eher Dinge ein, die den natürlichen Impulsen zuwider laufen und die Lebendigkeit beschränken: also das Gegenteil von Freiheit.

Ich verstehe unter Freiheit die Möglichkeit sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten. Um dich nicht im Dschungel der Wahlmöglichkeiten zu verlieren, brauchst du eine Vision von der Zukunft in der du leben möchtest. Etwas, das du erreichen oder erschaffen möchtest.
Disziplin Freiheit Zitate Dschungel Wahlmöglichkeiten

Wenn es für dich nichts mehr zu erreichen gibt, ist es egal, ob du alle Möglichkeiten hast. Dann wäre alles gleich (sinnlos). Für mich fühlt sich das nicht nach Freiheit an. Freiheit ist für mich ein Ziel wählen und darauf zu gehen zu können .

Hier kommt die Disziplin ins Spiel, die diese Freiheit schafft. Disziplin ist die Fähigkeit etwas, das gut tut, jedoch den alten Gewohnheiten widerspricht, zu neuen Gewohnheiten zu machen. Ohne Disziplin wirst du nicht freier, sondern bleibst Gefangener deiner übernommenen, gelernten Verhaltensmuster.

Disziplin Freiheit Zitate Fähgikeit
Vielleicht fragst du dich jetzt: „Wann ist es Disziplin und wann ist es ungesunder Zwang?“

Disziplin hilft die Anfangsträgheit zu überwinden. Die ersten paar mal Sport sind anstrengend, bis der Körper von selbst die Bewegung verlangt. Für sich  gesund kochen fühlt sich eine Zeit lang aufwendiger an, als Fertigprodukte zu kaufen … bis du zu spüren beginnst, wie viel mehr Energie du dadurch hast.

Damit du es dir und der Disziplin leicht machst gilt: Je kleiner die Veränderung und je regelmäßiger, umso leichter und schneller entsteht eine neue, gesunde Gewohnheit. 6x pro Woche 10min zusätzlKleine Veränderungen mit Disziplin durch zu führen, gibt dir die Freiheit neue Gewohnheiten zu schaffen. ich Sport bringen mehr als 1x pro Woche eine ganze Stunde.  Eine gesunde Mahlzeit am Tag ist realistischer, als Schwüre und Gelübde nie wieder zu naschen, oder Kohlehydrate zu essen, oder gleich auf Lichtnahrung umzusteigen.

Raus aus der Opferrolle!

Sich in der Opferrolle zu befinden bedeutet, die Verantwortung für sein Leben an andere abzugeben und darunter zu leiden. Vielen von uns wurde beigebracht sich machtlos zu fühlen und davon abhängig zu sein, ob ein bestimmter Mensch so handelt wie wir es möchten bzw. ob ein bestimmter Umstand eintritt.

Als kleines Kind war unser Wohlbefinden tatsächlich von unseren Eltern abhängig. Von ihnen nicht versorgt werden zu können hätte den Tod bedeutet.

Dieses Video ist eine Anleitung zu einer Mini-Familienaufstellung, die du selbst durchführen kannst, um aus der Opferrolle auszusteigen. Dein Unbewusstes versteht Symbole und Rituale. Du wirst selbst bemerken wie leicht oder schwer es dir fällt, die Sätze auszusprechen.

Bei dieser Aufstellung gibst du deinen Eltern symbolisch die Verantwortung für ihre Taten und all ihre Forderungen und Erwartungen an dich zurück. Im zweiten Schritt holst du dir die Verantwortung für dein inneres Kind und deine Bedürfnisse zu dir. Du wirst deine Eltern aus der Verpflichtung entlassen, sich um deine Bedürfnisse zu kümmern und lernen selbst für deine Bedürfnisse zu sorgen.

Wünscht du dir Unterstützung oder weitergehende Informationen? Melde dich bei mir!
http://mentalschlank.at/kontakt/

Vorratskammer der Bedürfnisse – Geführte Meditation zum Loslassen von emotionalen Essen

Möchtest du emotionales Essen stoppen? Das hier ist eine geführte Mediation, die dich dabei unterstützt mit emotionalen Essen aufzuhören. In dieser Meditation gehst du in die Vorratskammer deiner Bedürfnisse. Du wirst eines deiner Bedürfnisse von alten Mustern reinigen und Platz machen, für neue, gesunde Möglichkeiten, dieses Bedürfnis zu erfüllen.

Eine Liste von möglichen Bedürfnissen findest du hier:
http://mentalschlank.at/liste-beduerfnisse-und-werte/

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Einladung zum Spezialworkshop: “Einfühlsame Sprache und mein Körper”

Zu dick, zu alt, zu klein, zu hässlich …

 27.06.2015 10:00-14:00h, Graz
*

Kennst du das? Du schaust morgens in den Spiegel und dir fallen 100 Dinge auf, die du an dir nicht ok findest. Sehnst du dich nach mehr Zufriedenheit mit deinem Körper? Möchtest du damit aufhören, dich selbst dafür zu verurteilen, dass du so bist, wie du bist und weißt noch nicht wie?Buddha dick und glücklichNimm an diesen Spezial-Workshop teil und

  • Löse Urteile und hinderliche Glaubenssätze über deinen Körper auf
  • Lerne deine wahren Bedürfnisse zu finden
  • Stärke dein Selbst-Bewusstsein
  • Erfahre die heilsame Wirkung von Empathie

Der Workshop ist für max. 4 Teilnehmerinnen konzipiert. Melde dich also gleich unter 06801151695 oder workshop(at)mentalschlank.at an, um dir einen Platz zu sichern. Dein Beitrag beträgt 45€.

Negative Gefühle auflösen statt hinunterschlucken

Wenn’s mir früher schlecht ging dachte ich oft das Problem sei das Gefühl selbst. Zusätzlich richtete sich meine Wut gegen denjenigen, der bei mir das Gefühl auslöste oder gegen mich selbst. Die Sichtweise, die ich dir in diesem Video zeigen werde, hat mir sehr geholfen, negative Gefühle konstruktiv zu nutzen und mich auf das zu konzentrieren, was mir gut tut.

Vom Selbsthass zur Liebe – Susannes Transformation

Mit freundlicher Genehmigung darf ich dieses beeindruckende Gespräch veröffentlichen. Mich hat diese Session sehr bewegt und ich glaube, dass es auch anderen so gehen wird, wenn sie es lesen. Es ist ein wunderbares Beispiel, wie schnell und tiefgreifend “The Work” von Byron Kathi in Kombination mit einer Core-Transformation etwas bewirken können.

Susanne* ist normalgewichtig, Anfang 30. Sie kam zu mir, weil sie sich in letzter Zeit “wie blockiert” fühlte, “irgendwie im Kreis lief” und den Frust darüber mehr und mehr mit Essen, vor allem Süßkram, kompensierte.

Aussagen von Susanne sind im Text orange geschrieben.

In der Sitzung kam eine Überzeugung von Susanne zum Vorschein, bei dem sich ihr Körper sichtlich verkrampfte. Der Satz lautete:

“Ich mache mir mein Leben kompliziert.”

Den Glaubenssatz mit „The Work“ überprüfen

Du machst dir also das Leben kompliziert. Ist das wahr?

Ja. Ich verlege meine Sachen. Ich mache Abrechnungen und Zeitaufzeichnungen viel zu spät, usw.

Du machst dir das Leben kompliziert. Kannst du dir ganz sicher sein, dass das 100%ig und immer wahr ist?

(Nach längerem Nachdenken)
Nein. Ganz sicher kann ich mir nicht sein.

Wie reagierst du, wenn du den Gedanken “Ich mache mir mein Leben kompliziert.” denkst?

Hass. Selbsthass. Ich hasse mich dann selbst. So sehr, dass mir übel wird und ich auf mich einprügeln könnte. Ich bekomme einen bitteren Geschmack im Mund. Meine Stirn runzelt sich und ich ziehe den rechten Nasenflügel nach oben. Ich denke weitere Gedanken, wie “Das ist nicht fair.”, oder “Warum tust du mir das an?”

Wow, du besitzt eine beeindruckende Beobachtungsgabe!
Kannst du einen Grund, nur einen einzigen Grund finden, der dich nicht stresst, diesen Gedanken zu behalten.

Nein.

Wie würdest du ohne diesen Gedanken reagieren?

Wie meinst du das?

Wie würdest du in einer der Situationen, die du vorher genannt hast, reagieren, wenn du diesen Gedanken nicht denken könntest?

Puh. Ich weiß nicht. Wahrscheinlich würde ich über meine Schusseligkeit schmunzeln und tun, was ich eben in der Situation tun kann.

Dreh’s um. Also sprich das Gegenteil von dem Satz “Ich mache mir mein Leben kompliziert.” aus und prüfe ob der neue Satz genau so wahr oder vielleicht sogar wahrer als der erste ist.

“Ich mach mir mein Leben leicht. “
Ja, das stimmt auch. Ich denke gerade an die Familienaufstellungen bei denen ich immer wieder gesagt habe “Ich darf es mir leicht machen.” Ja, ich darf es mir leicht machen und ich mache es mir so leicht, wie es gerade für mich möglich ist. Das stimmt.

Gut. Möchtest du den Teil von dir besser kennen lernen, der so handelt? Also das Sachen verlegen, Abrechnungen zu spät machen usw.

Ja.

Core-Transformation mit dem unerwünschten Verhalten

Ich werde jetzt Fragen stellen. Antworte nicht vom Kopf her, sondern lasse die Antwort mehr aus deinem Inneren aufsteigen. Vielleicht nimmst du die Antwort auch nur als körperliche Reaktion war. Wenn dir nicht sofort eine Antwort einfällt, ist das auch ok. Manchmal dauert es etwas länger, bis sie kommt. Ok?

Ja.

Was ist die gute Absicht von dem Teil, der so handelt? Also das, was das Sachen verlegen, Abrechnungen zu spät machen usw. für dich bewirken möchte?

Anerkennung!
Was hat Anerkennung mit verlegten Sachen zu tun?
Aber ja, er möchte Anerkennung.

Ok. Wenn sich Anerkennung voll und ganz für dich erfüllt, was erfüllt sich dadurch ganz automatisch noch, das dir noch wichtiger ist?

Liebe

Wenn sich Liebe voll und ganz für dich erfüllt, was erfüllt sich dadurch für dich noch, das dir noch wichtiger ist?

Angst. Komisch, ja Angst.

Wenn sich Angst für dich voll und ganz erfüllt, was erfüllt sich dadurch für dich noch, was dir noch wichtiger ist.

Erdung

Wenn sich Erdung voll und ganz für dich erfüllt, was erfüllt sich dadurch für dich ganz automatisch noch, was dir noch wichtiger ist.

Kann ich die Frage nochmal hören?

Klar. Wenn sich Erdung voll und ganz für dich erfüllt, was erfüllt sich dadurch für dich ganz automatisch noch, was dir noch wichtiger ist?

Verbundenheit mit dem Kreislauf des Lebens …. Das ist schön.

Wenn sich diese Verbundenheit voll und ganz erfüllt, was erfüllt sich dadurch für dich noch, was dir noch wichtiger ist?

Ich beginne mich als Teil dieses Kreislaufes zu verstehen. Ich beginne zu handeln. Ich bin mehr als nur passiver Beobachter des Werdens und Vergehens. Ich bin Leben. Auch ich werde und vergehe. Und ich schaffe werden und vergehen. Ich sehe mich Blumen sähen, die dann wachsen. Ich fühle wie bedeutend und unbedeutend ich zugleich bin. Das ist wunderschön.
(schluchzten)
Wieso weine ich?
(ich nicke schweigend)
(Nach einigen Minuten ging das Weinen in Lachen über.

Wie geht es dir jetzt?

Zuerst hatte es ziemlich in der Brust gedrückt. Jetzt ist es besser, aber noch nicht ganz weg. Und mir ist immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen. Ist es kalt hier drinnen?

Ich schüttle lächelnd den Kopf. Möchtest du weiter machen?

Ja

Wenn du dich voll und ganz als Teil des Kreislaufs des Lebens begriffen hast, was erfüllt sich dadurch für dich noch, was dir noch wichtiger ist?

Liebe. Eine Liebe, die von innen kommt.

Und wenn sich diese Liebe voll und ganz erfüllt, was erfüllt sich dadurch für dich noch, was dir noch wichtiger ist?

Nichts ist wichtiger als Liebe zu leben.

Wie spürst du diese Liebe in deinem Körper?

Als erstes dadurch, dass Kälte meinen Körper verlässt. Ich habe kalte Schauer, die über den Rücken laufen und in der Brust.

Gut. Lasse die Liebe wirken!

Susanne legte sich hin und schloss die Augen.
Sie war sofort in Trance (Lied flackern, ideomotorische Bewegungen)

Ich lies sie 15 min allein ruhen. Als ich wieder kam, sah sie mich müde und zufrieden an.

Ich fühle mich fertig. Da ist ganz viel passiert und ich hab das Gefühl, das war erst der Anfang.

Ja, da ist einiges in Bewegung gekommen. Wie deutlich spürst du die Liebe jetzt gerade in deinem Körper?

So ca. 50%.

Das wird in der nächsten Zeit noch mehr werden. Du kannst den Prozess unterstützen in dem du viel Wasser oder Kräutertee trinkst. Mach bitte auch sanfte Bewegung. Langsam spazieren gehen, ganz sanftes Yoga. Kuscheln ist auch sehr gut, wenn du Gelegenheit dazu hast. Draußen in der Natur sein, ist ganz wichtig für dich. Alles, was dir hilft, gut in deinem Körper anzukommen.

Die Arbeit mit dir hat mich sehr berührt. Darf ich die Mitschrift veröffentlichen?

*Wenn du meinen Namen nicht nennst, gerne.

Ich werde dich Susanne nennen, ok?
Sie lacht und nickt.

Schmetterlinge (Transformation)

Informationen zu den Methoden

The Work: http://www.thework.com
Core Transformation: http://coretransformation.org

Den Zweifel einpacken – Eine Visualisierung für Fortgeschrittene

Wenn ich mir ein Ziel setze kommt es gelegentlich vor, dass ich daran zweifle, ob ich es schaffen werde . Dies ist ein durchaus gesunder Mechanismus, der zur besseren Selbsteinschätzung und Respekt vor der Aufgabe beiträgt. Werden die Zweifel allerdings so groß, dass sie die Motivation dämpfen oder gar verhindern, dass ich aktiv werde, so ist es wichtig, wieder in ein gutes Gefühl zu kommen.

Das ist eine Methode, dich ich für solche Fälle vor ein paar Monaten kennen gelernt habe. Ich möchte sie hier mit dir teilen.

6 Schritte zum Einpacken des Zweifels

1) Werde dir all deiner Ressourcen bewusst

Das können frühere Erfolge, Fähigkeiten, hilfreiche Kontakte, finanzielle und materielle Ressource, Wissen usw. sein.

2) Konzentriere dich darauf, wie es sein wird, wenn du das Ziel bereits erreicht hast

Phantasiere dich so intensiv wie möglich hinein. Nutze innere Bilder, Gedanken und achte auf die Gefühle, die du dann haben wirst.

3) Nutze Synästhesien

Lass dich überraschen,welche Farbe das Gefühl, dass du beim erreichen deines Ziels haben wirst, hat.

4) Nimm dich deiner Zweifel und deiner Ängste an

Es ist ok, dass sie da sind. Sie dürfen da sein. Lass dich überraschen, welche Farbe diese Gefühle repräsentiert.

5) Packe die Zweifel ein

Lasse nun die Farbe des guten Gefühls, dein Ziel zu erreichen, größer und größer werden und hülle die Farbe des Zweifels damit vollständig ein.

6) Genieße die Wirkung

Zweifel einpacken

Für mich funktionieren Übungen wie diese am besten, wenn ich die Anweisungen aufnehme und sie mir dann anhöre.

Wenn du noch nicht so gut visualisieren kannst, ist das auch in Ordnung. Es gibt auch andere Methoden mit einer ähnlichen Wirkung, die andere Wege als den visuellen nutzen.

Ich mag diese Übung und ich wünsche mir, dass auch andere davon profitieren können.

Die -10kg Treppe: Geführte Meditation zum Abnehmen von 10kg

Mit dieser geführten Meditation gehst du ein 10-stufige Treppe hinauf. Mit jeder Stufe wirst du 1kg abnehmen. Du wirst vielleicht Kleinigkeiten, vielleicht auch große Dinge in deinem Leben ändern, während dein Körper und dein gesamtes Leben nach und nach leichter wird.

Dein Unbewusstes wählt aus all den Suggestionen diese aus, die dir gut tun und dabei helfen dein neues Körpergewicht zu leben.

Ich wünsche dir viel Freude, Entspannung und Erfolg dabei.

Warum wünschen allein zum Abnehmen nicht reicht

WunschfeeVielleicht kennst du „The Secret“ oder „Denk dich schlank“. Obwohl einige damit wirklich abgenommen haben, bleiben bei vielen die Ergebnisse aus.

Ein klares, erreichbares Ziel vor Augen zu haben, ist die eine Sache. Ohne zu erkennen, was daran gut ist, dass es so ist wie es ist, wird es schwierig. Der Nutzen, das Gute daran, dass es so ist, wie es ist, muss für eine dauerhafte Veränderung  erhalten bleiben.

Du fragst dich jetzt vielleicht: „Was soll bitte der Nutzen von 30kg über meinem Idealgewicht sein?“ … Und genau das ist eine gute Frage!

Es geht nicht darum diese Frage vom Kopf her zu beantworten. Vielmehr ist es so, die Antwort vom Bauch aus ins Bewusstsein steigen zu lassen. Das kann ein paar Minuten bis Tage dauern.

Du kannst folgende Formulierung oder eine mit deinen Worten nutzen:

Liebes Übergewicht!
Bitte sag mir was deine Gute Absicht, dein Nutzen, deine Aufgabe für mich ist.

Warte entspannt ab, was in dir auftaucht.

Die Antwort kann als Worte deiner inneren Stimme, aber auch als Bilder oder Gefühle zu dir kommen. Gib der Antwort Zeit.

Hilfe mit EFT bei Fressanfällen und Heißhungerattacken

EFT ist eine Klopfakupressurform, die dazu dient, Energie wieder in den Fluss zu bringen und Blockaden zu lösen. Es geht darum anzunehmen was da ist, statt sich dagegen aufzulehen und anzukämpfen. Sich selbst anzunehmen, ist die Basis für Veränderung.

Diese Viedo unterstützt dich dabei, Fressanfälle als Bewältigungsstrategie von dir anzuerkennen, und sie nach und nach los zu lassen. Es hilft dir dabei, diese durch gesündere Strategien zu ersetzen.

Mache die Übung so oft, bis du keine Resonanz mehr spürst.

Wenn sich ein Satz für dich nicht stimmig anfühlt, ersetze ihn durch einen, der für dich wahr ist. Traue dich deine Gedanken und Emotionen in den Prozess zu integrieren. Bleib dran, wenn es dir schwer fällt manche Sätze auszusprechen.

Fällt es dir über einen längeren Zeitraum schwer oder ist es sehr schmerzhaft, biete ich dir professionelle Begleitung per Skype oder Telefon an.

Als Mentaltrainerin und Energetikerin leiste ich Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit. Mein Angebot ersetzt keinen Arzbesuch oder eine psychotherapeutische Behandlung.

Liste: Bedürfnisse und Werte

Eine Liste deiner Bedürfnisse und Werte kannst du HIER downloaden oder die Onlineversion nutzen.

Physisches Sein

Bewegung
Körpertraining, Aktivität
Gesundheit
Körperkontakt
Zärtlichkeit
Sexualität
Luft
Nahrung
Wasser
Ruhe
Schutz
Unterkunft

Ich für mich

Authentizität
Das Leben feiern (Die Entstehung des Lebens, Die Erfüllung von Träumen, …)
Freiheit
Identität
Kreativität
Mut
Selbstwert
Sinn
Trauern (um geliebte Menschen, um Träume, …)
Träume | Ziele | Werte: wählen
Träume | Ziele | Werte: Pläne für die Erfüllung entwickeln
Weiterentwicklung
Herausforderung, Bildung

Spiritualität

Frieden
innerer Frieden
Harmonie
Inspiration
Ordnung (im Sinne von Struktur und Klarheit)
Schönheit

Miteinander

Akzeptieren
Austausch
Balance (von Geben und Nehmen, Sprechen und Zuhören, Arbeit und Freizeit, Aktivität und Ruhe, … )
Ehrlichkeit
Aufrichtigkeit, Offenheit
Emotionale Sicherheit
Empathie
Einfühlsamkeit, Mitgefühl
Ernst genommen werden
Geborgenheit
Gemeinschaft
Gleichwertigkeit
Klarheit
Liebe
Menschlichkeit
Mitgestalten
Nähe
Partnerschaftlicher Umgang
Privatsphäre
Respekt
gehört und gesehen werden
Rücksichtnahme
Verständnis
Vertrauen
Wahrgenommen werden
Wertschätzung
Zugehörigkeit
Zum Leben beitragen
Großzügigkeit, Wohlwollen

Spiel

Einfachheit
Leichtigkeit, Lockerheit
Flexibilität
Freude
Lachen
Humor

 

Bedürfniskartennach dem Bedürfniskartenset von www.sprache-verbindet.at

Transformiere deine Futterquelle – geführte Meditation

Das ist eine von mehreren geführten Meditationen, die sich vorwiegend mit dem emotionalen bzw. seelischen Aspekt von übermäßigen Essen und Übergewicht befassen.

In dieser Meditation wirst du deiner „Futterquelle“ begegnen, dich bei ihr bedanken, und nach und nach dein Leben selbst in die Hand anstatt die Futterquelle in den Mund nehmen.

Eine einleitende Beschreibung zu den Meditationen findest du hier:
Info zu den Meditationen auf YouTube

Von der bedingungslosen Liebe und dem Hunger danach

“You owe me nothing in return” von Alanis Morissette. Dieses Lied ist eines meiner Lieblingslieder. Es handelt davon, zu lieben ohne etwas dafür zu fordern. So wie ich Liebe verstehe, ist das die einzige Art zu lieben. Es ist die Art und Weise wie ich Liebe leben möchte. Es ist die Art, wie ich den Menschen in meinem Leben begegnen möchten.

In den letzten Wochen durfte ich wieder bewusst erleben, wie viel Hunger ich selbst nach dieser Art von Liebe habe und auch wie viel mir Menschen von dieser Art Liebe entgegen bringen. Eine tröstende Umarmung, ein kleines Geschenk, ein „Es ist ok, wie du bist.“.

Viele träumen von einer Partnerschaft in die sie nichts einbringen müssen. Sie träumen von einer Partnerschaft, die all ihre Bedürfnisse erfüllt, ohne, dass sie etwas geben oder sich verpflichten müssten. Das entspricht der Situation eines Kleinkindes gegenüber den Eltern. Idealerweise erfüllen die Eltern die Bedürfnisse des Kleinkindes ohne Forderungen an das Kind zu stellen. Klare Regeln und Grenzen sind dabei ebenso Bedürfnisse, wie Freiraum um sich selbst zu erfahren.

Eine Partnerschaft ist etwas verbindliches, eine Abmachung. Partnerschaften werden zum gemeinsamen Nutzen eingegangen, auch aus Not oder weil es gerade praktisch ist. Eine Partnerschaft lebt von gemeinsamen Zielen und Werten. Ist der einzige Zweck einer Partnerschaft sie selbst, bleibt sie nicht stabil, geschweige denn befriedigend.

Um die Qualität bedingungsloser Liebe in die Partnerschaft zu bringen ohne in die Eltern- bzw. Kindrolle zu fallen braucht es vor allem ein tiefes Verständnis für die eigenen Bedürfnisse und die Fähigkeit sich diese auch unabhängig vom Partner zu erfüllen.

Eine Partnerschaft, sei sie noch so offen, schränkt die äußere Freiheit ein. Das ist eine Abmachung auf die ich mich für meinen eigenen Nutzen einlassen kann. Erst wenn meine innere Freiheit groß genug ist, ohne Zwang und Druck dazu ja sagen zu können, können Liebe und Partnerschaft zu einander kommen.

Wann darf ich anfangen mich selbst zu lieben?

Viel zu viele Menschen steigen täglich auf die Waage um die Waage zu fragen: „Darf ich mich lieben? Darf ich stolz auf mich sein?“. So als ob eine bestimmte Zahl auf der Waage ihnen die Erlaubnis geben müsste, sich selbst anzunehmen und zu lieben.

Waage_lieben_dürfen

Was hält dich davon ab, dich so zu lieben wie du bist?

Manche Antworten: „Dann hätte ich ja keine Motivation mehr.“ Verzeih mir den Ausdruck: So ein Unsinn! Etwas anzunehmen, so wie es ist, bedeutet doch nicht aufzugeben, nach etwas besseren zu streben. Sich selbst anzunehmen, sich selbst zu lieben, bedeutet das Ende des Kampfes mit sich selbst.

Wie viel Energie verwendest du jetzt, um dich selbst fertig zu machen und abzulehnen? Stell dir vor du hättest all diese Energie für deine Ziele und Wünsche zur Verfügung!

Die Waage kann dir nicht sagen, ob du liebenswürdig bist.
Du bist liebenswürdig!
Wann fängst du an, dir zu erlauben, es zu spüren?
Wann fängst du an, dir zu erlauben, dich zu lieben?

 

Darf ich haben, was ich will?

Du kennst vielleicht Menschen, die scheinbar alles bekommen. Männer und Frauen, die ihre Ziele erreichen, sich Wünsche erfüllen und dabei noch entspannt wirken, obwohl sie gar nicht so viel klüger, stärker oder hübscher als andere sind.

Und dann gibt es auch die, die sich abmühen. Männer und Frauen, die alle Fähigkeiten  hätten und selbst, wenn es gut für sie aussieht, klappt es im letzten Moment doch nicht.

Das gilt für die körperliche Fitness, wie für Beziehungen, berufliche Ziele usw.

Dahinter kann ein unbewusstes Verbot stecken. Ein einfaches “Ich darf das nicht!”. Das kann daher kommen, dass ein ein tatsächliches Verbot aus der Kindheit verallgemeinert wurde, oder es wurde von den Eltern so vorgelebt und unbewusst übernommen.

Möchtest du wissen, ob es an einem unbewussten Verbot liegen könnte, dass du dein Wohlfühlgewicht noch nicht erreicht hast, oder du befürchtest es nicht dauerhaft halten zu können?

Lies dir diese Sätze durch. Spüre bei jeder einzelnen Aussage in dich hinein, ob sie sich für dich wahr anfühlt.

  • Ich darf mein Wohlfühlgewicht erreichen.
  • Ich darf mein Wohlfühlgewicht halten.
  • Ich darf mich wohlfühlen.
  • Ich darf schön sein.
  • Ich darf mich schön finden.
  • Ich bin Ok, wie ich bin.
  • Auch wenn das Erreichen meines Wohlfühlgewicht noch in der Zukunft liegt, darf ich mich jetzt schon wohl fühlen.
  • Ich darf mich selbstbewusst fühlen, so wie ich bin.
  • Ich darf respektvoll behandelt werden.
  • Ich darf mich zeigen.
  • Andere dürfen mich sehen wie ich bin.
  • Ich darf es leicht haben.
  • Ich darf meine Ziele mit Leichtigkeit erreichen.
  • Ich darf die Probleme anderer bei ihnen lassen.
  • Ich darf mich um mich zuerst kümmern.

 Wenn sich alle diese Aussagen für dich wahr und gut anfühlen: Gratuliere. Wenn nicht: Gratuliere! Dir ist jetzt sicher klarer, warum es bis jetzt nicht so geklappt hat.

Emotionale Esser: Emotionalen Hunger stillen – aber wie?

Emotionen sind bei uns ein häufigerer Grund zur Nahrungsaufnahme als echter Hunger. Wie sich Gefühle auf das Essverhalten auswirken ist jedoch sehr unterschiedlich. Der eine hat keinen Appetit, wenn er sehr glücklich ist. Die andere ist gerade zu glücklich um abzunehmen. Es gibt Menschen, die bei Stress dauernd essen könnten. Andere vergessen sogar zu essen, wenn es eng im Terminkalender wird. Manche setzen Kummerspeck an und der Bauch eines meiner Klienten bestand aus Langeweile.
hungry_heart
Es gibt zwei Ansätze um emotionale Esser zu unterstützen.

 

1) Essverhalten verändern
Der erste Ansatz besteht darin, das Verhalten zu verändern. Ziel ist es, dass sich die Stimmungslage nicht mehr und nur mehr sehr wenig auf das Essverhalten auswirkt. Es werden neue Bewältigungsstrategien für emotionale Reaktionen gefunden und die Fähigkeit gestärkt, Gefühle spüren und wahrnehmen zu können.

 

2) Ursache für die Verstimmung lösen
Der zweite Ansatz ist, die Ursache dahinter anzusehen und zu beheben. Es ist nicht schlimm, Liebeskummer mit Schokolade zu begegnen, solange daraus kein Dauerzustand wird. Wenn der Stress bei der Arbeit so hoch ist, dass man pausenlos essen könnte, ist es wichtiger, Raum für Pausen  zu schaffen. Noch bevor der Arbeitnehmer völlig geschafft ist, sprich ein Burn Out entwickelt.

 

Meine Klienten wählen meist eine Kombination aus beiden Ansätzen.

 

Wichtig ist, dass emotionale Esser auch Unterstützung auf der emotionalen Ebene erhalten. Von Diätpillen und strikten Diätplänen wird kein emotionaler Esser schlank. Emotionen sind auf Dauer immer stärker als Willenskraft.

 

Für nachhaltigen Erfolg bedarf es einer Veränderung, die die Gefühle und Lebensumstände der Betroffenen berücksichtig.

 

Bist du auch ein emotionaler Esser? Möchtest du das ändern und wünscht dir einfühlsame Unterstützung? Dann nimm mit mir Kontakt auf und informiere dich unverbindlich über deine Möglichkeiten.

Das Abnehmen aufgeben und zu neuer Leichtigkeit finden

Ich sah wie meine Liebsten eine schwere Last zu tragen hatten. Es tat mir weh, sie unter der Last leiden zu sehen. Ich wollte ihnen das schwere Gewicht abnehmen und lud es auf meine Schultern. Die abgenommene Last war so schwer. Auch kleine Schritte, ja mich überhaupt zu bewegen, war mühsam und anstrengend geworden.

Meinen Liebsten ging es dadurch aber nicht besser. Da beschloss ich, das Abnehmen auf zu geben. Ich packte die Last aus ungefühlten Gefühlen, unerreichten Träumen, ungelebten Sehnsüchten, herunter geschlucktem Frust und großer Unklarheit in ein Paket. Das Paket lies ich zur Post bringen und aufgeben. Ich hatte das Abnehmen aufgegeben. Es fühlte sich so ganz neu und leicht an, nur noch mein eigenes Gewicht zu tragen. Ich konnte mit dem Überessen aufhören und hörte stattdessen auf meine Bedürfnisse.

Mehr Selbstbewusstsein beim Abnehmen in nur 10 min

Ein gutes Selbstbewusstsein ist wichtig für unsere Zufriedenheit und emotionale Ausgeglichenheit. Ohne gesundes Selbstbewusstsein fällt es schwer für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzustehen. Einige glauben, sie könnten erst ein gesundes Selbstbewusstsein haben, wenn sie wie ein Model aussehen. Andere verwechseln Selbstbewusstsein mit Eitelkeit.

Was ist das überhaupt, dieses Selbstbewusstsein?

Selbstbementale Türwusstsein zu haben bedeutet: Ich bin mir meiner Selbst bewusst. Es bedeutet, ich bin mir bewusst, was ich mir wünsche, was ich kann, was ich noch lernen möchte usw. Selbstwustsein bedeutet mir bewusst zu sein, was ich will und wer das da ist, der es will.

Diese Übung aus dem Mentaltraining hilft dir dein Selbstbewusstsein zu stärken und zu entwickeln.

Übungsablauf: Nur 5 Schritte zu mehr Selbstbewusstsein

1) Wähle eine Frage
Wähle die Frage, die für dich gerade am angenehmsten klingt. Du kannst die Übung später mit einer anderen Frage wiederholen. Wenn du ein Mann bist, ersetzte bitte das „die“ mit „der“.

  • Wer ist die, die so schlank sein wird, wie es ihr gut tut?
  • Wer ist die, die ihr Wohlfühlgewicht dauerhaft halten wird?
  • Wer ist die, die mit Leichtigkeit durchs Leben geht?

2) Stelle dir die Frage
Sitze bei dieser Übung aufrecht.
Sage dir die Frage laut vor.
Wenn deine Gedanken abschweifen, wiederhole die Frage.

3) Beobachte deine Gedanken und Gefühle
Beobachte, welche Gedanken, Bilder und Gefühle nach jeder Frage auftauchen.
Lasse sie zu, ohne sie zu bewerten – so gut das eben für dich möglich ist.
Wiederhole die Frage, sobald deine Gedanken abschweifen.

4) Umgang mit Gedanken und Emotionen
Wenn eine Emotion auftaucht, dann frage danach, wer es ist, der diese Emotion fühlt:
zum Beispiel:

  • Wer ist die, die daran zweifelt?
  • Wer ist die, die Angst hat?
  • Wer ist die, die sich schon darauf freut?

Wenn Gedanken auftauchen, wie z.B. “Das fühlt sich toll an!” oder „Du schaffst das nie!“, deine innere Stimme dir Mut macht oder dich beschimpft, dann frage dich: “Wer ist das, der das denkt bzw. zu dir sagt.”
zum Beispiel:

  • Wer ist die, die denkt, dass …
  • Wer ist die, die sagt, dass …

Lasse die Frage nach dem Gefühl oder Gedanken wirken. Kehre dann zu der ursprünglichen Frage zurück.

5) Aufschreiben
Schreibe deine Eindrücke auf. Lass dich überraschen, wie sich dein Erleben der Übung verändert, wenn du sie öfters wiederholst.

Tipp
Du kannst diese Übung auch dafür verwenden, ein anderes Ziel zu erreichen. Ersetze dafür die erste Frage mit einer, die dein Ziel betrifft.
z.B. Wer ist die, die einen tollen Job findet?

Feedback
Ich wünsche dir, dass dir diese Übung genau so viel bringt, wie mir.
Bitte poste oder schreibe mir deine Fragen und Feedback.